Goslar. Damit Kohlendioxid das Klima nicht weiter schädigt, wollen Wissenschaftler das Treibhausgas in unterirdische Hohlräume entsorgen. Diesem Forschungsansatz kommt auf dem Weg zu einer umweltbewussten Nutzung von Kohlekraftwerken eine Schlüsselfunktion zu. Auf einem zweitägigen Workshop, der am 30. und 31. März am Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) in Goslar stattfindet, soll ein Überblick über den Stand der Forschung gegeben werden.
Grundlage der hochaktuellen Veranstaltung sind die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie CSEGR. Darin haben Partner des Bundesforschungsministeriums, der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover, der TU Clausthal sowie der Industrie die Speicherung von Kohlendioxid in erschöpften Erdgaslagerstätten bewertet. Zwei unterirdische Gesteinsformationen wurden betrachtet: Buntsandstein und der tiefer liegende Rotliegendsandstein. In die Analyse ist die gesamte Kette von der Abtrennung im Rauchgas, über Transport, Speicherung bis hin zur Dichtheit der Lagerstätten eingeflossen.
Das EFZN, das federführend von der TU Clausthal betrieben wird, ist als Veranstaltungsort ausgewählt worden, weil es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Synergien der gesamten Energieforschung in Niedersachsen zu bündeln. Die Referenten kommen von der Bundesanstalt für Geowissenschaften, der Technischen Universität Clausthal, der E.on Ruhrgas AG, von Vattenfall und der GDF Suez E&P Deutschland GmbH. Teilnehmer können sich noch bis zum 22. März für das Seminar (Kosten 50 Euro) anmelden.
http://www.efzn.de/csegr-2009 - Anmeldung
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Energie, Geowissenschaften, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
überregional
Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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