7,2 Millionen Euro für Nachwuchsförderung in Biotechnologie an drei Unis
Die Universitäten Bielefeld, Dortmund und Düsseldorf starten am 1. April eine gemeinsame Doktorandenausbildung. Das neue Graduiertencluster "Industrielle Biotechnologie" eröffnet herausragenden Studierenden die Chance, auf hohem internationalem Niveau bei den Spitzenforschern der drei Unis zu promovieren. Wer einen der 84 Plätze bekommt, erhält zugleich auch ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.500 Euro. Besonderheit des Graduiertenclusters ist der hohe Praxisbezug der Forschung.
Die Doktoranden können in ihren Promotionsprojekten eng mit Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Großunternehmen wie Bayer, Cognis, Evonik, Henkel, Lanxess oder innovativen Mittelständlern zusammenarbeiten. Forschungsschwerpunkte dieser Doktorandenausbildung sind etwa die Nutzung nachwachsender Rohstoffe oder umwelt- und ressourcenschonende Alternativen für industrielle Produktionen.
"Damit wird Nordrhein-Westfalen in der Biotechnologie erneut ein gutes Stück attraktiver für die Besten ihres Fachs", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. "Wir investieren gezielt in dieses Zukunftsfeld und gezielt in Nachwuchsförderung, um in der Biotechnologie zur ersten Adresse in Europa zu werden." Für die Finanzierung des Graduiertenclusters stellen Hochschulen, Industrie und Land für die kommenden dreieinhalb Jahre gemeinsam 7,2 Millionen Euro zur Verfügung. Der Landesanteil liegt bei 4,1 Millionen Euro. Die Zusammenarbeit mit Biotechnologieunternehmen erfolgt über das nordrhein-westfälische Industriecluster CLIB2021.
Das neue Graduiertencluster integriert sich in ein breites und qualitativ hochstehendes Angebot an strukturierter Doktorandenausbildung in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt gibt es über alle wissenschaftlichen Disziplinen hinweg rund 70 Angebote für eine strukturierte Promotion innerhalb von drei Jahren.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie
regional
Studium und Lehre
Deutsch

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