idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
16.03.2009 13:51

Krankmachende Erreger hebeln viele Abwehrmechanismen aus

Claudia Leitenstorfer Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Konstanz

    Immer wieder plagen Bakterien, Viren oder Parasiten die Menschen. Professor Christof R. Hauck ist Inhaber des Lehrstuhls für Zellbiologie und beschäftigt sich seit rund 15 Jahren mit den zellbiologischen Grundlagen von Infektionen. In der aktuellen Folge der Interviewreihe "Im Gespräch" geht es darum, was den Menschen für Mikroben so anziehend macht und wie Erreger die Immunabwehr des Menschen aushebeln.

    Der Mensch ist ständig von Bakterien umgeben, wovon aber nur ein Bruchteil krankmachende Eigenschaften hat. Auch solchen Krankheitserregern sind wir nicht schutzlos ausgeliefert. "Unser Körper hat viele bakterizide Mechanismen, die grundsätzlich Keime in Schach halten und dafür sorgen, dass die Besiedlung mit Bakterien auf die Körperoberfläche oder den Darm beschränkt bleibt", sagt Hauck. Doch leider sind krankmachende Erreger oft erstaunlich gute "Zellbiologen", welche diese Abwehrmechanismen gezielt aushebeln können. "Unsere körpereigenen Abwehrmechanismen setzen fast immer an der Außenhaut der Bakterienzelle an. Manche Bakterien bilden deshalb eine Kapsel aus quasi inertem Material oder ahmen die Oberflächeneigenschaften unserer Körperzellen nach, so dass sie nicht als fremd erkannt und nicht angegriffen werden. Andere Bakterien dringen gleich ganz in unsere Körperzellen ein und bleiben in diesem geschützten intrazellulären Raum, wo sie für viele unserer Abwehrstoffe, wie beispielsweise Antikörper, nicht zu erreichen sind", erklärt Hauck.

    Wie unterscheiden sich die gefährlichen von den harmlosen Bakterien? Inwieweit ist unser Immunsystem lernfähig?

    Antworten auf diese Fragen und das ganze Interview:
    http://www.uni-konstanz.de/news/imgespraech/


    Bilder

    Prof. Christof R. Hauck
    Prof. Christof R. Hauck
    Quelle: Foto: Universität Konstanz / Pressestelle


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

    Prof. Christof R. Hauck


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).