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16.03.2009 16:04

Studierende des Fachbereichs Wirtschaft der FH Mainz erkunden die BRIC-Staaten

Therese Bartusch-Ruhl M. A. Pressestelle Wirtschaftswissenschaften / Fachbereich Wirtschaft
Fachhochschule Mainz

    Globalisierung, Entwicklungspolitik, Auslandsentsendungen und ihre Probleme sind Standardthemen in einem BWL-Studium. Sie können aber auch praktisch vor Ort erlebt und erfahren werden. Diese Möglichkeit hatten Studierende des Fachbereichs Wirtschaft der FH Mainz vier Jahre hintereinander. Sie konnten durch das Angebot die sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) kennen lernen. Diese vier Staaten, haben jährliche Zuwachsraten der Wirtschaftsleistung von 5 bis 10 % (zum Vergleich: EU etwa 2 %), weshalb einige Prognosen voraussagen, dass sie bis 2050 die G8-Staaten überflügeln könnten.

    Unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Beyer und Prof. Dr. Lothar Rolke startete ab 2006 in jedem Jahr eine Studienreise in eines der BRIC-Länder. Im Vordergrund standen bei den Reisen Unternehmensbesuche bei Firmen wie Siemens, SAP, Bosch oder Boehringer sowie Besuche bei den deutschen Botschaften, den Auslandshandelskammern und bei Universitäten. Die Themenpalette reichte dabei von den ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen über die Besonderheiten im Vergleich zu Deutschland bis hin zu den Problemen der Mitarbeiter bei Auslandsentsendungen und die ganz persönlichen Eindrücke der jeweiligen Gesprächspartner. Von besonderem Interesse waren für die Gruppe auch die Besuche in den Universitäten. Hier war der Vergleich mit der eigenen Situation am direktesten. Noch besser war es natürlich, wenn ein Partnerinstitut der Fachhochschule Mainz besucht wurde und dort Studierende aus Mainz hautnah über ihre Erfahrungen in dem jeweiligen Gastland berichteten.

    Neben diesem fachlichen Programm ließ sich auch immer noch ein kleiner touristischer Fahrplan einbinden. Was wäre eine Indienreise ohne Besuch des Tadj Mahals oder eine Rußlandreise nach Moskau und St. Petersburg ohne Besuch des Kremls und der Ermitage? Wenn es ging wurde die Reise innerhalb des Landes auch mit dem Zug unternommen. Ein klein wenig Abenteuerstimmung war schon dabei im Nachtzug von Peking nach Xian oder im Nachtzug von Moskau nach St. Petersburg. Alles in allem waren die Tage prall gefüllt mit Programmpunkten und erst zu Hause wurde langsam klar, wie viel man gesehen und erfahren hatte. Das haftet länger und intensiver als die Beschäftigung mit der Thematik in einem Lehrbuch.


    Bilder

    Indien, Tadj Mahal
    Indien, Tadj Mahal

    Moskau,  Kreml
    Moskau, Kreml


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Indien, Tadj Mahal


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