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17.03.2009 18:30

Zeugnisübergabe mit Verleihung des BASF Process Engineering Award

Ralf-Peter Witzmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Lausitz (FH)

    Im Rahmen der ersten gemeinsamen Zeugnisübergabe der Studiengänge des Fachbereiches Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der Hochschule Lausitz (FH) in Senftenberg zeichnete die BASF Schwarzheide GmbH den Absolventen Falko Kempe am 13. März 2009 mit dem "3. BASF Process Engineering Award" aus. Mit dem Process Engineering Award würdigt die BASF die Spitzenleistungen junger Wissenschaftler und Ingenieure.

    Der Dekan des Fachbereiches, Prof. Dr. Ingolf Petrick, konnte im Konrad-Zuse-Medienzentrum neben den Absolventen der Studiengänge Biotechnologie, Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik auch zahlreiche Angehörige begrüßen. Er dankte allen, die während des Studiums motivierende und auch finanzielle Unterstützung gegeben hatten und verwies auf zahlreiche Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen und Institutionen.

    "Sie haben hervorragende Studienbedingungen genießen dürfen. Sie können es weltweit schaffen. Überall sind Sie fit und kompetent", sagte der Präsident der Hochschule Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz. "Die Hochschule ist stolz auf den Fachbereich", erklärte der Präsident unter Verweis auf dessen hohes Drittmittelaufkommen und seine Forschungskompetenz.

    Den mit 1.000 Euro dotierten "BASF Process Engineering Award" überreichten Jens von Erden, der Leiter Technik/Infrastruktur der BASF Schwarzheide GmbH, und Prof. Dr. Ingolf Petrick an den Jahrgangsbesten des Studiengangs Verfahrenstechnik der Hochschule Lausitz, Dipl.-Ing. (FH) Falko Kempe (27). In die engere Wahl für den Preis waren vier Kandidaten, zwei aus dem Studiengang Chemieingenieurwesen und zwei aus dem Studiengang Verfahrenstechnik, gekommen. Die Auswahlkommission sprach den Preis Falko Kempe für dessen herausragende Leistungen im Studium und bei der Anfertigung und Verteidigung der Diplomarbeit zu. In seiner mit 1,0 bewerteten Arbeit hatte sich dieser mit der Herstellung von Bioethanol befasst, der als Zusatz zu Kraftstoffen weiterverwendet wird.

    "Besonders auffällig ist seine Fähigkeit, das erworbene Wissen auf praktische Fragestellungen anzuwenden und dabei neue Sichtweisen zu entwickeln. Dabei hilft ihm sein strukturiertes Denken, das eine gute Basis für ingenieurwissenschaftliches Arbeiten bildet", formulierte der Studiendekan Chemieingenieurwesen, Prof. Dr. Matthias Suckow, in seinem Antrag auf die Verleihung des Preises. Heute arbeitet Falko Kempe als Betriebsingenieur in seiner Heimatstadt Schwedt bei der VERBIO Ethanol Schwedt GmbH und Co. KG, wo er auch die Diplomarbeit anfertigt hatte.

    Bester Absolvent des Masterstudiengangs Biotechnologie mit dem Abschluss Master of Science ist ebenfalls mit der Note 1,0 Mario Lehmann (26) aus Großkoschen. Seine experimentelle Masterarbeit hatte er in gemeinsamer Betreuung der Arbeitsgruppe Zellbiologie und Tissue Engineering sowie der Arbeitsgruppe Molekulare Zellbiologie an der Hochschule Lausitz verfasst. Er wird an der Hochschule Lausitz verbleiben, um hier seine Doktorarbeit zu verfassen.

    Anja Lamich (24), die aus Luckau stammt, ist mit der Note 1,1 die beste Absolventin des Bachelorstudiengangs Biotechnologie mit dem Abschluss Bachelor of Science. Sie verfasste ihre Bachelor Thesis am Max-Dellbrück-Centrum für molekulare Medizin in Berlin Buch. Wiederum schrieben die Studierenden ihre Abschlussarbeiten an renommierten nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, waren teilweise in Unternehmen tätig, wo sie anspruchsvolle Themen bearbeiteten. Unter anderem wünschte sich der Studiendekan Biotechnologie, Prof. Dr. Klaus-Peter Stahmann, dass die Absolventen den Kontakt zur Hochschule und ihrem Fachbereich nicht verlieren und auch künftig im Rahmen der Alumni-Arbeit mit dieser verbunden bleiben.

    Die beste Absolventin des Diplomstudienganges Chemieingenieurwesen mit dem Abschluss Dipl.-Ing. (FH), Stefanie Schmelter (24) stammt aus Frankfurt (Oder). Ihre Diplomarbeit, in der sie sich mit dem Einfluss praxisrelevanter Alterungsprozesse einer PVD beschichteten Kunststoffoberfläche auf die Haftung zum UV-Schutzlack befasst, fertigte sie bei Mercedes Benz Cars, im Werk Sindelfingen, an.

    Eine weitere Premiere des Abends war neben der gemeinsamen Zeugnisübergabe aller Studiengänge des Fachbereiches die Übergabe der ersten Abschlusszeugnisse des Bachelor-Studiengangs Chemieingenieurwesen mit dem Abschluss Bachelor of Engieneering. Der aus Schwarzheide stammende Torsten Fischer (24) ist mit der Note 1,3 der bisher beste Absolvent. Seine Bachelor Thesis "Erarbeitung eines regelbaren, außenluftunabhängigen Abkühlprozesses für unterschiedliche Abkühlschritte innerhalb des Produktionsprozesses Schale" verfasste er bei einem Unternehmen in der Region, bei der Vestas Blades Deutschland GmbH in Lauchhammer. Für den kulturellen Rahmen der Zeugnisübergabe sorgten Schüler der Musikschule des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

    Insgesamt haben in diesem Studienjahr bisher 56 Studierende des Fachbereiches Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik ihr Studium an der Hochschule Lausitz abgeschlossen. Eine große Zahl weiterer Absolventen wird in nächster Zeit folgen. Ein Teil der Absolventen wird ihr Studium an der Hochschule in Senftenberg im Masterstudiengang Biotechnologie beziehungsweise im Masterstudiengang Naturstoffchemie, der im Sommersemester 2009 beginnt, fortsetzen.


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-lausitz.de/fachbereiche/bcv.html - Internetseiten des Fachbereiches Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der Hochschule Lausitz (FH)


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie
    überregional
    Personalia, Studium und Lehre
    Deutsch


    Absolventen und Professoren des Studienganges Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik mit dem Präsidenten der Hochschule Lausitz Prof. Dr. Günter H. Schulz (obere Reihe, 4. v. re.).


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    Verleihung des BASF Process Engineering Award (v. li.): der Dekan des Fachbereiches BCV, Prof. Dr. Ingolf Petrick, Preisträger Falko Kempe, der Leiter Technik/Infrastruktur der BASF Schwarzheide GmbH, Jens von Erden.


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