Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) hat jetzt ihr 3000. Mitglied aufgenommen. Der kontinuierliche Mitgliederzuwachs des Verbandes seit Gründung im Jahr 2000 zeigt die Attraktivität des systemischen Ansatzes in so unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie Psychotherapie, Soziale Arbeit, Pädagogik und Unternehmensberatung.
"Systemisches Denken bietet angesichts zunehmender Komplexität und schnellem Veränderungstempo in privaten und beruflichen Beziehungen zahlreiche 'Werkzeuge', mit denen Menschen und Organisationen sich auch in unsicheren Zeiten besser orientieren und ihren Kurs halten oder ihn gut verändern können", kommentiert der Vorsitzende der DGSF, Prof. Dr. Jochen Schweitzer, die Mitgliederentwicklung. Zusätzliche Anziehungskraft bekomme die Systemische Therapie durch das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie vom Dezember 2008, mit dem der Beirat die Systemische Therapie als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren eingestuft habe.
Die DGSF hatte anfangs rund 1300 Mitglieder. Sie ist entstanden im September 2000 aus dem Zusammenschluss des Dachverbands für Familientherapie und systemisches Arbeiten (DFS) und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Familientherapie (DAF). Der Verband zertifiziert Systemische Therapeuten/Familientherapeuten sowie Systemische Berater und Systemische Supervisoren. Rund die Hälfte der Mitglieder der DGSF sind vom Verband als Systemische Therapeutinnen oder Therapeuten anerkannt. Unter den 3000 Mitgliedern sind neben Psychologen und Ärzten, die in freier Praxis oder in Institutionen Familientherapien sowie systemische Einzel- und Gruppentherapien durchführen, auch zahlreiche Pädagogen, Sozialarbeiter oder Angehörige anderer psychosozialer Berufe, die beispielsweise in Beratungsstellen, in Heimen, Kliniken oder Schulen systemisch arbeiten.
verantwortlich:
Bernhard Schorn, DGSF
Christophstraße 31 | 50670 Köln
Fon (0221) 61 31 33 | Fax (0221) 9 77 21 94
E-Mail: schorn@dgsf.org
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Psychologie
überregional
Organisatorisches
Deutsch

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