Ab sofort ist die Fachhochschule Köln Partnerhochschule des Olympiastützpunktes Rheinland. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben der Präsident der Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Joachim Metzner, und der Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland, Michael Scharf, am 17. März 2009, im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern des Hochschulrates der Fachhochschule Köln unterschrieben.
Ziel der Kooperation ist es studierenden Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern zeitgleich eine akademische Ausbildung und eine spitzensportliche Karriere zu ermöglichen. Durch intensive Beratung und enge Betreuung sollen Probleme, die durch das hohe sportliche Engagement im Studium entstehen können, von vorneherein vermieden werden. Möglich wird das durch eine Flexibilisierung der Studienplanung, die die sportlichen Bedarfe der jeweiligen Sportlerinnen und Sportler berücksichtigt - so weit es die Studien- und Prüfungsordnungen zulassen. Hinzu kommen Urlaubssemester, zusätzliche Prüfungstermine, Befreiung von Studienbeiträgen sowie die studienfachspezifische Überprüfung besonderer Fördermöglichkeiten. Die Vereinbarung gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2010 und verlängert sich dann jeweils automatisch um ein Jahr.
"Die Zukunft des deutschen Leistungssport", sagt Michael Scharf, Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland, "wird davon abhängig sein, wie gut die Qualität der dualen Karriere in Verbindung von leistungssportlicher Entwicklung und Bildungskarriere ist." Spitzensport erfordert einen enorm hohen Zeitaufwand. Gleichzeitig erfolgreich zu studieren, ist schwierig. Um so wichtiger sind Kooperationspartner insbesondere im Hochschulbereich, die auf die besonderen Bedürfnisse dieser Studierendengruppe eingehen. "Wir wollen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern aktiv helfen, beide Karrieren gleichzeitig voranzutreiben und diese Doppelbelastung zu bewältigen", erläuterte der Präsident der Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Joachim Metzner, bei der Vertragsunterzeichnung. Um eine bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten stehen ihnen an der Fachhochschule Köln jetzt Mentoren zur Seite, die selbst aus dem Leistungssport kommen. Als Leistungssportbeauftragter des Campus Südstadt und des Campus Deutz wurde Prof. Dr. Manfred Kiy von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften ernannt, der selbst 15 Jahre als Fechter aktiv war. Leistungssportbeauftragter für den Campus Gummerbach ist Prof. Dr. Hans-R. Rühmann, aktiver Sportler und u. a. Mitinitiator und Mitglied des Gummersbacher Triathlon-Teams der Fachhochschule Köln.
"Wir waren in der Hochschule schon immer leistungssportfreundlich, jetzt sprechen wir auch darüber", betont Professsor Manfred Kiy. Das bestätigt auch der Laufbahnberater des Olympiastützpunktes Rheinland, Horst Schlüter: "Die Kooperation lebt jetzt schon davon, dass innerhalb der Fachhochschule Köln eine hohe Kompetenz und ein großes Verständnis für den Leistungssport vorhanden ist."
Zwei Spitzensportler des Olympiastützpunktes Rheinland studieren derzeit an Fachhochschule Köln: der Stabhochspringer Richard Spiegelburg in der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik und der Florett-Fechter Richard Breutner in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.
Fotos von der Vertragsunterzeichnung können über die Homepage der Fachhochschule Köln abgerufen werden.
Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 16.000 Studierende werden von rund 400 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Die zehn Fakultäten bieten mehr als 60 Studiengänge an, jeweils etwa zur Hälfte in den Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Elektrotechnik und Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Die Fachhochschule Köln ist eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und dem Internationalen Standard ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung.
Der Olympiastützpunkt Rheinland (OSP) wurde 1987 im Rahmen einer Gesamtkonzeption des Deutschen Sportbundes gegründet. An heute insgesamt 20 Olympiastützpunkt-Standorten in der Bundesrepublik wird eine sportartübergreifende Trainingsbegleitung für Spitzensportler gewährleistet. Aufgrund der hervorragenden infrastrukturellen und sportspezifischen Voraussetzungen in der Region nimmt der Olympiastützpunkt Rheinland (OSP) im nationalen Vergleich eine Spitzenposition ein. Die Erfolgsbilanz bei Olympischen Spielen und Paralympics bestätigt diese Position. Momentan betreut der OSP mehr als 550 Spitzensportler in unterschiedlichen olympischen Sportarten. Erklärtes Ziel ist es, durch weitere Höchstleistungen die Erfolgsbilanz zu steigern und die Faszination des Sports in der Gesellschaft intensiver erlebbar zu machen.
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Bildinfo: Reihe v.l. Prof. Dr. Manfred Kiy, Leistungssportbeauftragter für den Campus Südstadt und d ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Kooperationen
Deutsch

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