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20.03.2009 12:16

Das BfN erklärt zum Tag des Waldes:Leistungen der Wälder für Biodiversität und Klimaschutz sichern

Franz August Emde Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesamt für Naturschutz

    Naturschutz/Wald/Forstwirtschaft
    Das Bundesamt für Naturschutz erklärt zum Tag des Waldes:
    Leistungen der Wälder für Biodiversität und Klimaschutz sichern

    Bonn, 20. März 2009: Anlässlich des Internationalen Tags des Waldes (21.3.09) stellt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die besondere Bedeutung des Ökosystems Wald für den Schutz von Klima und biologischer Vielfalt heraus.

    Um den ökologischen Zustand des Waldes und damit auch seine für die Gesellschaft erbrachten Leistungen zu verbessern, sind weitere gemeinsame Anstrengungen von Naturschutz und Forstwirtschaft notwendig. "Unsere Wälder, insbesondere die naturnahen Wälder, sind Lebensraum für heute oftmals gefährdete Tier- und Pflanzenarten", sagte BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel. Zudem sei der Schutz des Waldes von entscheidender Bedeutung für das Klima und die Luftreinhaltung sowie den Wasserhaushalt. Daneben erfülle der Wald weitere Schutzfunktionen, wie den Erosions- oder Lawinenschutz und diene zusätzlich dem Menschen als Erholungs- und Erlebnisraum. "Wichtig für einen zukunftsfähigen Wald ist dabei der Erhalt aller dieser Funktionen", sagte Jessel.

    Gleichzeitig sind die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz und die damit verbundene Substitution anderer Ressourcen sowie die Bereitstellung von Arbeitsplätzen schwerpunktmäßig im ländlichen Raum von großer Bedeutung. "Es ist daher unstrittig, dass auch zukünftig der ganz überwiegende Anteil der Waldfläche in Deutschland bewirtschaftet werden soll, aber dies muss nachhaltig und naturschutzgerecht geschehen. Diese Aspekte müssen sich nun auch deutlich in der vorgesehenen Neufassung des Bundeswaldgesetzes widerspiegeln", fordert Beate Jessel. "Jedoch können einige ökologische Funktionen selbst von naturnah bewirtschafteten Wäldern nicht ausreichend erbracht werden. Aus diesem Grund muss auf einem geringen Teil der Waldfläche eine natürliche Entwicklung zugelassen werden. Deutschland hat hier insbesondere für die Buchenwälder eine nationale und globale Verantwortung", sagte die BfN-Präsidentin.

    Den Rahmen für die zukünftige Bewirtschaftung und den Schutz der heimischen Wälder liefert nach Ansicht des BfN die im November 2007 von der Bundesregierung beschlossene Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt vor, die es im Dialog mit der Forstwirtschaft umzusetzen gilt.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Tier / Land / Forst
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

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