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28.02.2001 15:39

»Die Fachhochschule Köln zu Gast bei Gonski«

Petra Schmidt-Bentum Referat für Kommunikation und Marketing, Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Köln

    Einladung zur Pressekonferenz
    Vorstellung der neuen Veranstaltungsreihe »Die Fachhochschule Köln zu Gast bei Gonski«
    Montag, 5. März 2001, 12.00 Uhr
    im Café des Buchhauses Gonski am Neumarkt

    Mit vielen spannenden Themen setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fachhochschule Köln mit ihren Studierenden in Lehre, Forschung und Praxisprojekten auseinander. Um einem interessierten Publikum Einblick in die aktuellen Forschungsarbeiten und Informationen zu brandaktuellen Themen zu bieten sowie die Möglichkeit, darüber mit den Expertinnen und Experten zu diskutieren, haben die Fachhochschule Köln und das Buchhaus Gonski eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Unter dem Titel »Die Fachhochschule Köln zu Gast bei Gonski« werden sie zu spannenden Diskussionsabenden in das Buchhaus Gonski am Neumarkt einladen (Eintritt: 12.- DM; vergünstigt: 10,- DM). Die neue Veranstaltungsreihe wird am Montag, 5. März 2001, um 12.00 Uhr im Café des Buchhauses Gonski am Neumarkt vorgestellt. Als Gesprächspartnerinnen und -partner stehen zur Verfügung: Norbert Paulus, Filialleiter des Buchhauses Gonski am Neumarkt; Prof. Dr. Joachim Metzner, Rektor der Fachhochschule Köln; Dr. Gisela Nagel, Kanzlerin der Fachhochschule Köln, sowie die drei Experten der diesjährigen Diskussionsabende: Prof. Dr. Jürgen Fritz, Fachbereich Sozialpädagogik; Prof. Dr. Johannes Goeke, FB Versorgungs- und Entsorgungstechnik, sowie Prof. Dr. Wolf Rainer Leenen, FB Sozialpädagogik.

    POKÉMANIA - DIE POKÉMONWELT UND DIE GRÜNDE FÜR DEREN FASZININATIONSKRAFT AUF KINDER
    Den Auftakt macht am Mittwoch, 28. März 2001, um 20.30 Uhr ein Thema, das vielen Eltern aber auch Lehrerinnen und Lehrern auf den Nägeln brennt: POKÉMANIA. Millionen von Kindern haben sich »ihre« Pocketmonster geschnappt und sind mit der Pokémon-Welt verwoben worden. Seit 1996 ist der Umsatz bei Nintendo allein in Japan bislang auf 13,5 Milliarden DM gestiegen. 1999 wurden weltweit 19 Millionen Pokémon-Spiele verkauft. Der Kinofilm hatte in Deutschland drei Millionen Besucher. Die Pokémon-Serie in RTL 2 erreicht in Deutschland bis zu eine Million Zuschauer täglich. Das ist ein Marktanteil von 74 Prozent bei den fernsehenden Kindern. Allein von den Pokémon-Plüschtieren sind bislang in Deutschland 1,5 Millionen Stück verkauft worden. Prof. Dr. Jürgen Fritz vom Fachbereich Sozialpädagogik der FH Köln wird als ausgewiesener Experte für Spielepädagogik und Wirkungsforschung über die Pokémon-Welt und die Gründe für deren Faszinationskraft auf Kinder berichten, über die damit verbundenen Ängste der Erwachsenen und Verhaltensmöglichkeiten diskutieren.

    MÖGLICHE GESUNDHEITSRISIKEN DURCH ELEKTROMAGNETISCHE FELDER BEIM GEBRAUCH VON MOBILTELEFONEN
    Die Brisanz des zweiten Themas ist vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern wahrscheinlich gar nicht bewusst »Mögliche Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder (EMF), insbesondere durch den Gebrauch von Mobiltelefonen«. In besonderem Maße gilt dies für potentielle Wirkungen von EMF auf das Gehirn. In den letzten 20 Jahren wurden ausschließlich Experimente an Tieren durchgeführt mit zum Teil widersprüchlichen Ergebnissen. Prof. Dr. Johannes Goeke vom Fachbereich Versorgungs- und Entsorgungstechnik der FH Köln hat in einer Kooperation mit der Universitätsklinik Münster einen anderen Weg beschritten. Neben Informationen über Gefahren, die von elektromagnetischer Strahlung ausgehen können, im allgemeinen und von Mobiltelefonen im speziellen, wird Prof. Dr. Goeke im September 2001 über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Untersuchungen berichten, - darüber, was gesichert gesagt werden kann, wo große Zweifel angebracht sind - und Tipps zu einem möglichst gesundheitsschonenden Gebrauch der mobilen Telefone geben.

    IRRITATIONEN, MISSVERSTÄNDNISSE UND KONFLIKTE BEI DER BEGEGNUNG VON MENSCHEN AUS UNTERSCHIEDLICHEN KULTUREN
    Konflikte zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen entstehen häufig aufgrund simpler Missverständnisse. Als Serie von unaufgeklärten, weil nicht hinterfragten Befremdungen und Kulturzusammenstößen, die sich gegenseitig hochschaukeln und eskalieren, haben diese oft weitreichende negative Folgen. So entscheidet die Fähigkeit, kulturelle Differenzen richtig einschätzen und mit ihnen angemessen umgehen zu können, häufig über den Erfolg oder Misserfolg einer Bildungsberatung, einer Arbeitsvermittlung, einer ärztlichen Therapie oder auch einer Verhandlung zwischen Wirtschaftspartnern. Im Gegensatz zu Vorurteilen oder rassistischen Einstellungen, die kaum durch Fortbildungskurse aus der Welt geschafft werden können, können Eskalationsprozesse aufgrund kultureller Missverständnisse mit Hilfe von entsprechenden Informationen und Trainingsangeboten aufgefangen werden. Ein Experte in diesem Themenfeld ist Prof. Dr. Wolfgang Leenen, Leiter des Forschungs- und Entwicklungsschwerpunktes »Interkulturelle Kompetenz durch Personal- und Organisationsentwicklung« im Fachbereich Sozialpädagogik der Fachhochschule Köln. Illustriert mit Praxisbeispielen werden Prof. Dr. Leenen und Dipl.-Päd. Harald Grosch am dritten Themenabend im November 2001 über Irritationen, Missverständnisse und Konflikte bei der Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen berichten, über Trainingsprogramme, die in diesem Forschungsschwerpunkt bereits für verschiedene Berufsfelder (Gesundheit, Verwaltung, Polizei) entwickelt wurden, und für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Informationstechnik, Maschinenbau, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

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