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30.03.2009 13:36

...and the winner is: IPHT vergibt Institutspreise

Manuela Meuters Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut für Photonische Technologien

    Zum neunten Mal vergab das Institut für Photonische Technologien (IPHT) heute im Rahmen der jährlichen Gremiensitzungen Preise für herausragende und innovative Leistungen seiner Mitarbeiter. Dabei wurden Arbeiten zur Quantendetektion sowie zur Ultrakurzzeitspektroskopie ausgezeichnet.

    Der mit 2500 Euro dotierte IPHT Preis geht dieses Jahr an Herrn Prof. Dr. Evgeni Il'ichev aus der Abteilung Quantendetektion. Die Auswahlkommission unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Popp, Wissenschaftlicher Direktor des Institutes, ehrt damit seine herausragenden Leistungen und Erfolge auf dem Gebiet der Entwicklung quantenlimitierter Detektoren. "Durch sein engagiertes Auftreten und erzielten Erfolge hat Prof. Il'ichev maßgeblich zum international guten Ruf des Institutes beigetragen", so Popp. Dieses zeigt sich nicht nur an eine Vielzahl an Veröffentlichungen in hochrangigen internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften, u.a. mit einer viel beachteten Arbeit in "Nature Physics", sondern auch an seiner Berufung als Professor an die Universität Novosibirsk (Russland) oder sein Auftreten als Koordinator europäischer Forschungsprojekte.

    Durch seine über fünfzehnjährige Tätigkeit am IPHT gelang es Il'ichev, Phänomene des Mikrokosmos der Quanten auf makroskopische Objekte zu übertragen, die der klassischen Messtechnik zugänglich sind. Damit wird das unbegreifliche Wirken der Quantenphysik an sogenannten "künstlichen Atomen" sichtbar. Die Fragilität dieser Bausteine ist dabei gleichzeitig der Schlüssel für künftige Generationen von höchstempfindlichen Sensoren, z. B. zur Schallmessung oder zum Nachweis von Photonen mit sehr geringer Frequenz. "Besonders wichtig ist die experimentelle Bestätigung von lange vorausgesetzten quantenmechanischen Theorien", betont der noch immer überraschte Preisträger Il'ichev.

    "Die interne Würdigung der erbrachten Leistungen zusätzlich zu dem weltweit hohen Ansehen unserer Wissenschaftler ist ein entscheidender Punkt, um die Kolleginnen und Kollegen auch für die Zukunft zu motivieren und so das hohe Niveau der wissenschaftlichen Arbeiten sicher zustellen", so Popp am Rande der Gremiensitzung.

    Erfolgreiche Diplomarbeit

    Die Sparkasse Jena-Saale-Holzland sponsert die jährlich zu vergebenden Ehrung für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Der mit 300 Euro dotierte Preis für die beste Diplomarbeit geht an Herrn Dipl. Chem. Ronald Siebert aus der Nachwuchsgruppe Ultrakurzzeitspektroskopie. Während seiner Arbeit zum Thema "Femtosekunden zeitaufgelöste Pump-Probe Spektroskopie an Cyanin-Farbstoffen" entwickelte er einen experimentellen Aufbau, mit dem ultraschnelle molekulare Abläufe in lichtgetriebenen biologischen Systemen zeitlich erfasst werden können. Diese haben entscheidenden Einfluss bei der Photosynthese von Pflanzen aber auch bei Vorgängen in Solarzellen. "Durch Herrn Siebert's Arbeit haben wir einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Beobachtung extrem schneller Prozesse genommen, um diese Abläufe zu verstehen und im Falle der Photovoltaik zu verbessern", so Dr. Benjamin Dietzek, Leiter der Nachwuchsgruppe.

    Weitere Informationen:
    Institutsdirektor
    Prof. Dr. Jürgen Popp
    Telefon +49 (0) 3641 · 206 300
    Telefax +49 (0) 3641 · 206 399
    juergen.popp@ipht-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.ipht-jena.de


    Bilder

    Für seine herausragenden Leistungen erhielt heute Prof. Dr. Evgeni Il'ichev (Mitte) den IPHT-Preis, überreicht vom Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates, Dr. Martin Wiechmann (rechts) und Direktor Prof. Dr. Jürgen Popp (links).
    Für seine herausragenden Leistungen erhielt heute Prof. Dr. Evgeni Il'ichev (Mitte) den IPHT-Preis, ...
    Quelle: Foto: IPHT/ Wolff

    Ausgezeichnet als Bester Diplomand 2008 am IPHT: Dipl. Chem. Ronald Siebert (rechts). IPHT-Direktor Prof. Dr. Jürgen Popp (links) und Sparkassen-Vorstand Martin Fischer überreichen den symbolischen Scheck über 300 €.
    Ausgezeichnet als Bester Diplomand 2008 am IPHT: Dipl. Chem. Ronald Siebert (rechts). IPHT-Direktor ...
    Quelle: Foto: IPHT/ Liedtke


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Physik / Astronomie
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

    Für seine herausragenden Leistungen erhielt heute Prof. Dr. Evgeni Il'ichev (Mitte) den IPHT-Preis, überreicht vom Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates, Dr. Martin Wiechmann (rechts) und Direktor Prof. Dr. Jürgen Popp (links).


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    Ausgezeichnet als Bester Diplomand 2008 am IPHT: Dipl. Chem. Ronald Siebert (rechts). IPHT-Direktor Prof. Dr. Jürgen Popp (links) und Sparkassen-Vorstand Martin Fischer überreichen den symbolischen Scheck über 300 €.


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