Neue Gesellschafter vereinbaren umfassende Restrukturierungs- und Expansions-Maßnahmen und schaffen neue Handlungsspielräume für Deutschlands erste private Universität.
Nachdem die Universität Witten/Herdecke (UW/H) zuletzt bei der Suche nach neuen Förderern einen entscheidenden Durchbruch erzielt hatte, wurden auf der heutigen Gesellschafterversammlung in Witten umfassende Investitionen als Teil des neuen Gesellschaftervertrages unterzeichnet.
Um den Hauptinvestor, die Software AG Stiftung aus Darmstadt, die mit insgesamt 4 Millionen Euro und einer 10 Millionen-Bürgschaft bei der Wittener Uni einsteigt, gruppiert sich ein umfassendes Konsortium aus neuen und alten Investoren, das in den nächsten drei Jahren zusammen mit insgesamt 12 Millionen Euro dazu beitragen wird, die Hochschule nachhaltig aufzustellen.
Michael Anders, seit Ende Dezember neuer Geschäftsführer der UW/H, erklärt dazu: "Das Engagement der Software AG Stiftung, die Bereitschaft unserer Alumni und Kuratoren, innerhalb von 12 Wochen 5,5 Millionen Euro zu mobilisieren, und der finanzielle Rückhalt von vielen deutschen Familienunternehmen haben uns aus einer der schwierigsten Phasen der Universitätsgeschichte in eine neue, zukunftsfähige Ausgangslage versetzt: Witten ist nun gesichert, wir konsolidieren uns, investieren strategisch und bauen unsere Universität damit weiter aus!"
PD Dr. Martin Butzlaff, Wissenschaftlicher Direktor der UW/H, ergänzt: "Unsere Uni bekommt eine neue große Chance: Wir stehen wie kaum eine andere Hochschule für Bildung statt Ausbildung, für junge, urteilskräftige Persönlichkeiten und Studierende, die gesellschaftliche Verantwortung und Ethik ausgesprochen ernst nehmen."
Die nun vereinbarte neue Gesellschafterstruktur macht den Weg frei für die Wiederaufnahme der Landesförderung in Höhe von 13,5 Millionen Euro für die Jahre 2009 und 2010.
Die Wittener Universität hat sich viel vorgenommen für die kommende Zeit: der Aufbau eines Helmholtz-Demenz-Forschungszentrums; die Schaffung neuer Studiengänge an den Schnittflächen Kultur und Wirtschaft bzw. Gesundheit und Wirtschaft, sowie die Initiierung neuer internationaler Abschlüsse wie PhD-Programme in der Forschung und amerikanische Staatsexamina in der Medizin.
Mittelfristig schließen die Verantwortlichen auch den Bau neuer Lehr- und Forschungsinfrastruktur nicht aus. Bis 2013 sollen in mehreren Stufen über 500 neue Studienplätze in Witten entstehen.
Weitere Informationen bei Kay Gropp, 02302/926-805, kay.gropp@uni-wh.de@uni-wh.de
Hintere Reihe v.l. Prof. Dr. Manfred Niewiarra (UWH Stiftung), Hendrik vom Rath (Notar), Michael And ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Kooperationen, Organisatorisches
Deutsch

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