Prof. Raschke: "Wir müssen uns noch besser auf die Versorgung älterer Patienten einstellen" / Kongress am 3. und 4. April in Münster
Münster (ukm). Die demographische Entwicklung stellt die Medizin vor neue Herausforderungen, ein spezieller Aspekt rückt am 3. und 4. April in Münster besonders in den Vordergrund: Beim dritten Kongress "Alterstrauma" wird der Schwerpunkt auf das Thema "Die Wirbelsäulenfraktur im Alter" gelegt. Organisiert wird der Kongress von den Arbeitsgemeinschaften "Alterstrauma" und "Wirbelsäule" der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).
Prof. Dr. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Münster (UKM) und Leiter der AG "Alterstrauma" der DGU betont: "Die Verletzungen der Wirbelsäule bei älteren Menschen werden in den kommenden Jahren noch stärker als bisher an Bedeutung gewinnen. Und gerade die Therapie von etwa osteoporotisch veränderten Knochen ist schwierig. Zumal auf der einen Seite klare Empfehlungen und Richtlinien für diese Patientengruppe fehlen, auf der anderen Seite die Entwicklung neuer Techniken rasant voranschreitet." Neben Übersichtsdarstellungen soll es daher beim Kongress auch um ganz konkrete Fragestellungen zur Wirbelsäulenchirurgie beim älteren Menschen gehen. Geleitet wird der Kongress von Prof. Raschke (UKM) und Prof. Dr. Christian Knop, Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Innsbruck.
Die wissenschaftliche Organisation übernehmen Dr. Uwe Frerichmann und Dr. Thomas Vordemvenne (beide UKM). Der Kongress findet statt auf Gut Havichhorst, Münster.
Prof. Raschke knüpft hohe Erwartungen an den Kongress: "Wir müssen uns noch besser auf die Versorgung immer älterer Patienten einstellen. Daher wollen wir beim Kongress nicht nur den aktuellen Stand vorstellen, sondern auch konkrete Problemlösungen und Empfehlungen für die Wirbelsäulenchirurgie bei älteren Menschen erarbeiten."
http://www.alterstrauma2009.de - Mehr Informationen zum Kongress sowie eine Übersicht über das Programm und die Referenten
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
überregional
Wissenschaftliche Tagungen, wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).