idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
01.04.2009 09:52

Forscher testen das "Büro der Zukunft": TU Graz eröffnet "Intelligent Room-Labor"

Mag. Alice Senarclens de Grancy Büro des Rektorates - Medienarbeit
Technische Universität Graz

    Wände und Tischplatten werden zu interaktiven Projektionsflächen und Kameras lassen den Raum erkennen, was passiert: Informatiker forschen heute an den Technologien zur Raumnutzung von morgen. Dabei erschließen sie neue Arbeitsumgebungen, die Teamarbeit und Präsentationen ideal verbinden sollen. Getragen von der Fakultäts-Initiative "FutureLabs", die innovative Informatik-Forschung an der TU Graz fördert, und dem FWF-Doktoratskolleg "Confluence of Vision and Graphics" eröffnet morgen, Donnerstag, 2. April 2009, das "Intelligent Room-Labor".

    Zum Start präsentieren die Wissenschafter Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Forschungsbereichen, die einen Eindruck von interaktiven Raumsystemen der Zukunft vermitteln.

    Im Büro der Zukunft stehen nicht mehr nur Rechner und Monitore, zahlreiche Projektoren und Kameras nutzen beliebige Oberflächen zur Darstellung von Inhalten. Das neue "Intelligent Room-Labor" der TU Graz dient den Forschern als Testfeld für die Weiterentwicklung moderner Technologien, die bisher ungekannte Möglichkeiten für die Anwender bringen sollen: "Insbesondere, wenn mehrere Personen an einem Projekt arbeiten, eröffnen interaktive Technologien völlig neue Wege der Zusammenarbeit", erläutern die Informatiker Dieter Schmalstieg und Horst Bischof vom Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen der TU Graz, die die Einrichtung gemeinsam mit Forschern anderer Institute nutzen.

    Mit Gesten navigieren

    Ideal sind die neuen Technologien daher etwa für Großraumbüros, wo Informationen schnell und einfach ausgetauscht werden sollen. "Statt Daten per Email oder USB-Stick zu verteilen, können Applikationsfenster etwa mit dem Mauszeiger über Display-Grenzen hinweg auf gemeinsame Arbeitsbereiche - wie etwa eine große Projektionswand - bewegt werden", erklärt Dieter Schmalstieg ein denkbares Szenario. Geht es nach den Forschern, löst der Mensch die klassische Computermaus überhaupt bald ab: "Mögliche Vision ist, dass der Nutzer künftig im interaktiven Raum PC-Befehle mit Gesten steuert", so Horst Bischof. Die neuen Lösungen sollen in der Praxis aber auch gut leistbar sein: Um das zu gewährleisten, agieren die Forscher selbst mit möglichst kostengünstiger Hardware, die sie vernetzen und so bestmögliche Qualität, etwa im Hinblick auf die Auflösung, erreichen.

    Bei der morgigen Laboreröffnung bieten die Wissenschafter Einblicke in ihre Forschungsarbeit, unter anderem präsentieren sie die Verwandlung des Raumes in ein so genanntes "Multi Display Environment" oder die Bewegungserfassung mittels neuer Kameratechnologien.

    Bildmaterial bei Nennung der angeführten Quelle honorarfrei verfügbar unter
    http://www.presse.tugraz.at/webgalleryBDR/data/zukunft/index.htm

    Eröffnung "Intelligent Room-Labor"
    Zeit: Donnerstag, 2. April 2009, 15 Uhr
    Ort: TU Graz, Inffeldgasse 25e, Raum MEEG152

    Rückfragen:

    Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.
    Dieter Schmalstieg
    Institut für Maschinelles Sehen
    und Darstellen
    Email: schmalstieg@icg.tu-graz.ac.at
    Tel: +43 (316) 873 - 5070

    Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.
    Horst Bischof
    Institut für Maschinelles Sehen
    und Darstellen
    Email: bischof@icg.tugraz.at
    Tel: +43 (316) 873 - 5014


    Bilder

    Das "Büro der Zukunft" im Test: TU Graz eröffnet "Intelligent Room-Labor"
    Das "Büro der Zukunft" im Test: TU Graz eröffnet "Intelligent Room-Labor"
    Quelle: © TU Graz/ICG

    Das "Büro der Zukunft" im Test: TU Graz eröffnet "Intelligent Room-Labor"
    Das "Büro der Zukunft" im Test: TU Graz eröffnet "Intelligent Room-Labor"
    Quelle: © TU Graz/ICG


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Informationstechnik
    überregional
    Forschungsprojekte, Organisatorisches
    Deutsch


     

    Das "Büro der Zukunft" im Test: TU Graz eröffnet "Intelligent Room-Labor"


    Zum Download

    x

    Das "Büro der Zukunft" im Test: TU Graz eröffnet "Intelligent Room-Labor"


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).