Die Meldung des KWB vom 1.4.2009 war ein Aprilscherz.
Wasser ist unzweifelhaft ein besonderer Stoff. Ohne Wasser kein Leben, das ist den Menschen schon seit Urzeiten bekannt. Es ist daher leicht nachvollziehbar, dass sich rund ums Wasser seit Urzeiten viele Mythen entwickelt haben, in allen Kulturen der Welt spielt Wasser eine wichtige Rolle.
Das sogenannte Wasser-Gedächnis, also eine den Wassermolekülen zugesprochene Fähigkeit, Informationen speichern zu können, ist allerdings ein Mythos, der sich erst in jüngster Zeit entwickelt hat.
Tatsächlich wurde in aufwendigen physikalischen Untersuchungen festgestellt, dass Wassermoleküle in ultra-kurzen Zeiträumen (Bereich Pikosekunden = billionstel Sekunde) in Clustern verharren können, danach aber ebenso schnell wieder zerfallen. Die sehr gewagte Spekulation, es hier mit Informationsspeichern zu tun zu haben, wurde aus dem Wunschdenken geboren, Erklärungsmuster für die Wirksamkeit von homöopathischen Präparaten liefern zu können. In dieser Hypothese wird in sehr mechanistischer Denkweise postuliert, in Wassercluster "geprägte" Matrizen von Biomolekülen könnten im Körper biologische Wirkungen erzeugen, was in seinen Grundannahmen aber sämtlichen Erkenntnissen der Biochemie und Lebenswissenschaften widerspricht.
Immer wieder konfrontiert mit solchen Vermengungen von wissenschaftlichen Erkenntnissen, pseudowissenschaftlichen Annahmen und Wunschdenken wurden wir zu diesem Aprilscherz verleitet.
Auch Wissenschaft kann Spaß machen!
http://www.kompetenz-wasser.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Umwelt / Ökologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsergebnisse
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).