Die Hochschule Niederrhein verstärkt ihre Forschungsaktivitäten und den Transfer in die mittelständische Wirtschaft. Noch mehr als bisher orientiert sie sich dabei am Technologiebedarf der Unternehmen. Als eine Voraussetzung dazu hat sie jetzt einen neuen Beirat für Forschung und Transfer geschaffen, dem neben drei Professoren auch drei hochrangige Vertreter der Wirtschaft angehören. Außerdem stellt sie zusätzliche wissenschaftliche Mitarbeiter für die Forschung bereit und schafft ein finanzielles Forschungs-Absicherungssystem. "Wir wollen wie bei den Studenten- und Absolventenzahlen auch in der Forschung zur Spitze in Nordrhein-Westfalen gehören", nennt Rektor Prof. Dr. Hermann Ostendorf das Ziel.
Forschungs- und Technologietransfer stärken in besonderem Maß die wirtschaftliche Entwicklung der Region, sind Ostendorf und der dafür zuständige Vizepräsident Prof. Dr. Wilhelm Mülder überzeugt. Nur mit Innovationen sichere man langfristig Marktchancen. Der neu geschaffene Beirat für Forschung und Transfer, dem als externe Mitglieder IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Dieter Porschen, Van-Laack-Geschäftsführer Dr. Sebastian Potyka und 3M Deutschland-Hauptabteilungsleiter Michael Rühlemann angehören, hat deshalb die vordringliche Aufgabe, die Aktivitäten der Hochschulforscher optimaler an den technologischen Entwicklungsbedürfnissen der Betriebe auszurichten. Das reicht von der internen Projektförderung über die Evaluierung und Neugründung von Hochschulinstituten bis zur Auswahl der Antragsteller landes- und bundesweiter Förderprogramme. Auch bei der weiteren Forschungsstrategie soll das Gremium unter Vorsitz von Vizepräsident Mülder die Hochschule beraten.
Bei der Neuberufung von Professorinnen und Professoren legt die Hochschule nun auch besonderen Wert auf ausgewiesene Kompetenzen in der Forschung. Um den Mittelbau zu stärken, stellt sie zusätzliche, durch Promotion besonders qualifizierte wissenschaftliche Mitarbeiter für Forschung und Lehre ein. Sie gewährleisten die Kontinuität größerer Forschungsprojekte und entlasten forschungsintensive Professoren bei ihren Lehrverpflichtungen. Darüber hinaus hat die HN durch kooperative Promotionen mit Universitäten in zwölf Fällen schon ihren eigenen wissenschaftlichen Nachwuchs "produziert". Auch von den angelaufenen Masterstudiengängen mit wissenschaftlich anspruchsvollen Themenstellungen verspricht man sich an der HN Impulse für den Forschungstransfer. Dem dient nicht zuletzt ein Forschungs-Absicherungs-System (FASS), das mit 300.000 Euro und zusätzlichen 30.000 Euro pro Jahr ausgestattet ist. Es soll interne Forschungsprojekte so weit vorantreiben, dass sie zu potenziellen Kooperationsprojekten mit Unternehmen heranwachsen und auch Projekte so lange vorfinanzieren, bis die beantragte Förderung zur Verfügung steht.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
Deutsch

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