idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
08.04.2009 11:24

DGIM: Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen

Anna Julia Voormann Pressestelle
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V.

    Risiken für Herz und Kreislauf nicht isoliert behandeln

    Wiesbaden - Die Behandlung eines Risikofaktors für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt nicht zwingend dazu, dass auch das Infarkt- oder Schlaganfallrisiko abnimmt. Zum Beispiel hat ein Diabetiker trotz gesenktem Blutzuckerspiegel ein erhöhtes Infarktrisiko und auch die Senkung des Blutdrucks mindert die Gefahr nur geringfügig. Wie sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen dennoch wirksam vorbeugen lassen, diskutieren Spezialisten im Rahmen des 115. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Die Tagung findet vom 18. bis 22. April 2009 in Wiesbaden statt.

    Um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirksam zu senken, sei laut Professor Dr. med. Eberhard Windler vom Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf in der Regel eine Kombination von mehreren Therapien notwendig. Effektiver als die Reduktion von Blutzucker oder Bluthochruck sei zudem die Senkung des LDL-Cholesterins, so der Internist, Gastroenterologe und Endokrinologe im Vorfeld des 115. Internistenkongresses. Das gelte besonders dann, wenn ein hoher Cholesterinwert in Kombination mit anderen Risikofaktoren vorliegt.

    Noch sinnvoller sei es jedoch, die Ursache der Risikofaktoren anzugehen. In Wiesbaden diskutieren Professor Windler und weitere Experten die Frage, inwieweit Patienten von der Behandlung von Risikofaktoren tatsächlich profitieren. Als Kongressschwerpunkte sind neueste Erkenntnisse über Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall Thema mehrerer Pressekonferenzen im Rahmen des 115. Internistenkongresses.

    Kontakt für Journalisten:
    DGIM Pressestelle
    Anne-Katrin Döbler/Anna Julia Voormann
    Postfach 30 11 20
    70451 Stuttgart
    Tel: 0711 8931-552
    Fax: 0711 8931-167
    E-Mail: voormann@medizinkommunikation.org

    Pressebüro in den Rhein-Main-Hallen:
    Raum Nassau im 1. OG
    Tel.: 0611 144-739
    Fax: 0611 144-740


    Weitere Informationen:

    http://www.dgim.de
    http://www.dgim2009.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).