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14.04.2009 12:46

Knapp zehn Millionen Euro Zusatzmittel für Leibniz-Institute

Josef Zens Geschäftsstelle, Büro Berlin
Leibniz-Gemeinschaft

    Mittel aus dem Sonderfinanzierungsprogramm des Bundes dienen der energetischen Sanierung von 25 Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft.

    Fast 10 Millionen Euro erhalten Institute der Leibniz-Gemeinschaft aus dem Innovations- und Investitionsprogramm Bildung und Forschung (IIB+F) der Bundesregierung. Das Geld aus dem Sonderfinanzierungsprogramm dient der energetischen Sanierung von Gebäuden. Insgesamt kamen 25 Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft mit 38 Projekten zum Zuge. Eine Jury unter dem Vorsitz des Administrativen Vizepräsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Dr. Falk Fabich, hatte aus 65 Anträgen die 38 erfolgreichen ausgewählt.

    Darunter ist auch ein beispielhaftes Projekt des Deutschen Schiffahrtsmuseums (DSM) in Bremerhaven, das mit einer Dach- und Fassadensanierung künftig rund zwanzig Prozent Energie einsparen will. Hierfür wurden mehr als 1,5 Millionen Euro bewilligt; der größte Einzelbetrag unter den Förderzusagen. Das DSM-Vorhaben ist ein Leuchtturmprojekt für die energetische Sanierung von Museen. Mit 1,07 Millionen Euro ist das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zweiter großer Nutznießer des Sonderfinanzierungsprogramms. Die Summe verteilt sich auf zwei Anträge. Vier Projekte des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) waren ebenfalls befürwortet worden: Das Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen erhält dadurch insgesamt 965.000 Euro.

    Regional profitiert die Hauptstadtregion am stärksten; hier befinden sich auch zahlreiche Institute der Leibniz-Gemeinschaft. Nach Berlin gehen mehr als 2 Millionen Euro, nach Brandenburg mehr als 1,6 Millionen Euro.
    "Wir sind dem Bund zu außerordentlichem Dank verpflichtet", sagt Ernst Th. Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft zu den Bewilligungen, die kürzlich durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) erteilt wurden. Der Leibniz-Präsident dankte der GWK für ihr Engagement in dieser Sache. "Loben möchte ich auch die Jury, die unsere Anträge trotz der kurzen Frist mit beeindruckender Gründlichkeit und Sachkenntnis begutachtet hat", sagt Rietschel.

    Medienvertreter erhalten auf Wunsch eine Liste der bewilligten Projekte, aufgeschlüsselt nach Institut und Sitzland.

    Ansprechpartner:
    Josef Zens, Pressesprecher der Leibniz-Gemeinschaft
    Schützenstraße 6a
    10117 Berlin
    030 / 20 60 49-42
    zens@leibniz-gemeinschaft.de

    Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 86 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Infrastruktureinrichtungen für die Wissenschaft sowie drei assoziierte Mitglieder. Leibniz-Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung Wert auf wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die Institute beschäftigen mehr als 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sie werden gemeinsam von Bund und Ländern finanziert. Ihr Gesamtetat beträgt etwa 1,1 Milliarden Euro, wovon ca. 230 Millionen Euro aus Drittmitteln stammen.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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