In einem Brief an die Hochschulrektorenkonferenz hat die DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie sich gegen die vorgeschlagene Verschiebung der Semesterzeiten in Deutschland ausgesprochen. So wünschenswert die internationale Mobilität im Hochschulbereich sei, würde eine Verschiebung der Semesterzeiten doch gravierende Probleme sowohl für die Studierenden als auch für die Hochschulen nach sich ziehen.
Die Fachgemeinschaft Biotechnologie weist in ihrem Schreiben darauf hin, dass bei einer Verschiebung der Studienzeiten die vorlesungsfreie Zeit in die Hauptferienzeit Juni-August fiele. Dadurch hätten Studierende Schwierigkeiten, vorgeschriebene Industriepraktika zu absolvieren. Auch die Tagungsstruktur habe sich auf den bisherigen Rhythmus eingestellt. Ebenso sei der Übergang von der Schulausbildung zum Studium bei geänderten Semesterzeiten nicht problemlos gestaltbar.
Die Fachgemeinschaft regt deshalb an, die Stabilisierung der Hochschullandschaft im Rahmen des Bologna-Prozesses abzuwarten, ehe über neue Reformen nachgedacht werde.
Die HRK-Mitgliederversammlung hatte Ende Januar eine Anpassung der internationale Vorlesungszeiten gefordert, um den internationalen Wechsel zwischen Hochschulen zu erleichtern.
Die Fachgemeinschaft Biotechnologie der DECHEMA zählt mehr als 1.800 Mitglieder aus Wissenschaft und Industrie. Zu ihr gehören thematisch orientierte Arbeitsausschüsse und temporäre Arbeitskreise und die Vereinigung Deutscher Biotechnologieunternehmen (VBU) mit ihren 213 Mitgliedsunternehmen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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