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21.04.2009 09:34

Die Vereinenten Nationen im internationalen Krisenmanagement

Jens Panse Pressestelle
Universität Erfurt

    General Manfred Eisele spricht am 22. April an der Universität Erfurt

    Am Mittwoch, dem 22. April 2009 ist der ehemalige Beigeordnete des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für die Planung und Unterstützung von Friedensoperationen General Manfred Eisele an der Universität Erfurt zu Gast. Er spricht um 18 Uhr im Hörsaal 4 im Lehrgebäude 1 auf dem Uni-Campus in der Nordhäuser Straße 63. Interessenten sind zu dem Vortrag in englischer Sprache zum Thema "After so many failures - Is the United Nations still relevant in international crisis management?" herzlich eingeladen.

    Die Veranstaltung ist der Auftakt für die Fortsetzung der Gastvortragsreihe der Erfurt School of Public Policy (ESPP) zu "Conflict and Post-Conflict Management" im Sommersemester 2009. Der Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) ist Mitveranstalter.

    Manfred Eisele hat in den vier Jahren seiner hochrangigen Tätigkeit bei den Vereinten Nationen bis 1998 hautnah die zahlreichen Schwierigkeiten erlebt, die für die Weltorganisation zu bewältigen sind, wenn sie eine erfolgreiche Rolle bei der Eskalationsvermeidung, Einhegung oder Beendigung von Krisen und Konflikten rund um den Globus spielen will. Nicht selbstverständlich ist es daher, dass Eisele dennoch nicht auf Irrelevanz für die Vereinten Nationen plädiert, sondern sich
    abwägend einen vorsichtigen Optimismus bewahrt hat. Nicht nur die gegenwärtig 110.000 von den Mitgliedsstaaten der VN finanzierten und mandatierten Blauhelme, sondern auch die Entwicklung der Arbeit der internationalen (Straf-)Gerichtshöfe lassen ihn die hoffende Auffassung vertreten, dass manch blutiger Konflikt in der Zukunft durch Zutun der Vereinten Nationen verkürzt, wenn nicht gar ganz vermieden werden kann. Dies kann auf zwei Wegen geschehen: Entweder durch unmittelbares Einwirken oder mittelbar über sich ändernde Vorstellungen von staatlicher Souveränität.


    Weitere Informationen:

    http://www.espp.de/


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Politik, Recht
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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