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24.04.2009 13:05

Hochschule Ulm profitiert von Konjunkturpaket

Dr. Ingrid Horn Corporate Communications und Marketing / Pressestelle
Hochschule Ulm

    Circa fünf Millionen Euro für Baumaßnahmen erhält die Hochschule Ulm aus dem Konjunkturpaket des Landes und des Bundes. Damit kann die Generalsanierung der Campusgebäude Prittwitzstraße 10 bis Ende 2011 komplett abgeschlossen werden. Rektor Professor Dr. Achim Bubenzer äußerte sich ausgesprochen zufrieden über diesen Mittelzufluss, weil damit die Hochschule Ulm für die Zukunft gut gerüstet ist.

    Seit bereits zehn Jahren wird der denkmalgeschützte Gebäudekomplex, der seinerzeit von dem Stuttgarter Stararchitekten Günter Behnisch entworfen worden war, Schritt für Schritt generalsaniert. Dafür wendet das Land insgesamt rund 20 Millionen Euro auf. Die zusätzlichen fünf Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket sind für die energetische Sanierung von fünf Teilbereichen vorgesehen sind.

    Sanierung Bauteil F (1.000.000 €)
    Der F-Bau beherbergt verschiedene technische Labore. Seine alte Stahlfassade wird gegen eine neue Fassade mit verbesserten Wärmedämmung ausgetauscht und das gesamte Flachdach wird eine neue Dachhaut mit verbesserter Dämmung erhalten. Darüber hinaus werden die Heizungen und das Verteilungssystem erneuert. Diese Arbeiten sollen von Juli 2009 bis Juli 2010 durchgeführt werden.

    Einrichtung eines zentralen Serverraumes (350.000 €)
    Im Zuge der Fortsetzung der Generalsanierung im 2. Bauabschnitt soll im Bauteil D ein zentraler und einbruchsicherer Raum für die Unterbringung aller Server und Zentralrechner der Hochschule eingerichtet werden. Der Bedarf für diese Maßnahme wurde mit dem Landeskriminalamt im Rahmen einer präventiven Sicherheitsberatung festgestellt. Die Verlagerung in einen kleineren, fensterlosen Raum mit wassergekühlten Serverschränken wird zu erheblichen Energieein-sparungen führen und die interne Sicherheitslage stark verbessern. Diese Arbeiten sollen von September 2009 bis September 2010 durchgeführt werden.

    Sanierung Bauteil H (500.000 €)
    Im Laborgebäude Bauteil H ist der Schulungsreaktor SUR 100 untergebracht. Das Gebäude wird ebenfalls energetisch (Stahlfassade, Flachdach, Heizung) saniert, und der Brandschutz wird verbessert. Bauzeit von Juli bis Dezember 2009.

    Errichtung Automotive Center im Laborgebäude Bauteil F (1.200.000 €)
    Die Umstrukturierung des Lehrangebots im Bereich des Kraftfahrzeugwesens durch die Modernisierung des Studiengangs Fahrzeugtechnik und die Einrichtung des neuen Studiengangs Fahrzeugelektronik war der Anlass für die Errichtung des modernen Großlabors "Automotive Center", das mit drei großen Prüfständen (Motorenprüfstand, Rollenprüfstand, Hydraulikprüfstand) ausgestattet sein wird.
    Das Automotive Center wird in einer bestehenden Laborhalle im Bauteil F entstehen. Die Arbeiten des 1. Bauabschnitts werden bis Dezember 2009 abgeschlossen sein. Durch die Aufnahme des 2. Bauabschnitts in das Konjunkturprogramm ist die Finanzierung dieses Bauabschnitts nunmehr gesichert. "Das entlastet den Haushalt der Hochschule erheblich" sagt Kanzler Herbert Jarosch. Nach Aussage von Wilmuth Lindenthal, dem Leiter des Amtes Ulm im Landesbetrieb Vermögen und Bau, können die Bauarbeiten unmittelbar nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes beginnen. Im 2. Bauabschnitt geht es um die Fertigstellung der großen Rüsthalle und der dazugehörenden Gebäude-
    und Laborinfrastruktur, den Einbau von studentischen Arbeitsbereichen und um die Fertigstellung der Prüfstände. Die Bauabreiten sollen im Januar 2010 beginnen und im November 2011 beendet sein.

    Sanierung der Mensa (2.000.000 €)
    Die Gesamtsanierung der Mensa im Bauteil G ist die letzte Maßnahme der Generalsanierung der Campusgebäude Prittwitzstraße 10. Diese Maßnahme war im Finanzplan der Generalsanierung nicht enthalten. "Dass wir die Mensa nun auf diesem Wege auf den neuesten gebäudetechnischen Stand bringen können, ist ein echter Mehrgewinn für uns alle", begrüßt Professor Bubenzer die Entscheidung der Mittelgeber. Auch hier wird die alte Stahlfassade durch eine neue Fassade mit verbessertem Wärme- und Kälteschutz ausgetauscht werden; außerdem werden die Heizungsanlagen und Rohrsysteme erneuert und der Brandschutz verbessert werden. Mit einbezogen werden außerdem die küchentechnischen Einrichtungen, indem neue energiesparende Einbauten beispielsweise für die Herde und den Warmhaltebereich vorgesehen sind und eine moderne energiesparende Spülstraße zum Einsatz kommen soll. Neu gestaltet werden die Ausgabetheken und die Geschirrabgabe sowie die kompletten Beleuchtungsanlagen im Küchenbereich und im Speisesaal.

    Aufgrund des bestehenden Denkmalschutzes müssen die Planungen und Arbeiten mit den Inhabern der Urheberrechte und dem Landesdenkmalamt abgestimmt werden. Baubeginn: August 2010; Fertigstellung: August 2011.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Organisatorisches
    Deutsch


     

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