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27.04.2009 10:36

Wissenschaft auf dem Markt: Warum Goethe (doch noch) geheiratet hat

Willi Baur Pressestelle
Universität Ulm

    "Warum Goethe 1806 (doch noch) geheiratet hat" - mit der Antwort auf diese Frage wird am Samstag, 2. Mai, Professor Wolfgang Frühwald eine zehnwöchige Vortragsreihe im Stadthaus Ulm eröffnen (Beginn 11 Uhr), die von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften im Rahmen ihrer Hundertjahrfeier in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm angeboten wird.

    Mitglieder der hoch angesehenen Gelehrtenvereinigung des Landes, darunter auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Ulm, wollen dabei einer breiten Öffentlichkeit spannende Einblicke in ihre Forschungsgebiete ermöglichen. Dies jeweils samstags und stets zur gleichen Stunde am späten Vormittag, ferner auf allgemein verständliche Weise. "Wissenschaft auf dem Markt" ist deshalb die Vortragsserie zu den unterschiedlichsten Fachgebieten überschrieben: Literatur, Theologie, Medizin, Biologie, Klimaforschung, Ingenieurwissenschaften und Quantenphysik.
    Bei der Eröffnungsveranstaltung am Samstag werden eingangs Akademie-Präsident Professor Hermann Hahn und der Präsident der Universität Ulm, Professor Karl Joachim Ebeling, sprechen. Ebeling ist übrigens eines von sechs Ulmer Mitgliedern der Heidelberger Akademie, neben den Professorinnen Elisabeth Kalko und Ina Rösing sowie den Professoren Klaus-Michael Debatin, Theodor Fliedner und Wolfgang Schleich.
    Professor Frühwald will in seinem Eröffnungsvortrag nicht nur auf die Umstände der erst nach 16 Jahren des Zusammenlebens legalisierten Ehe Goethes mit Christiane Vulpius eingehen, sondern auch die grundlegende Änderung der Auffassung von Liebe und Ehe zu Beginn des 19. Jahrhunderts beleuchten. Schließlich begründete Goethe ein völlig neues Ehekonzept mit, in welchem die Frau jetzt als Frau außerhalb ihrer Geschlechtsrollen von Mutter, Schwester oder Geliebter entdeckt wird. Die Augsburger Wissenschaftler ist emeritierter Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität München.

    Die Vorträge im Überblick:

    2. Mai 2009
    Prof. Dr. Wolfgang Frühwald (Universität München)
    "Warum Goethe 1806 (doch noch) geheiratet hat"

    9. Mai 2009
    Prof. Dr. Wolfgang Schleich (Universität Ulm)
    "Ein Ausflug in die sonderbare Welt der Quanten"

    16. Mai 2009
    Prof. Dr. Karl-Joachim Ebeling (Universität Ulm)
    "Faszination Informationstechnik- Internet, Multimedia, Mikroelektronik"

    30. Mai 2009
    Prof. Dr. Gerd Theißen (Universität Heidelberg)
    "Warum Jesus doch gelebt hat. Gründe für die Geschichtlichkeit Jesu"

    6. Juni 2009
    Prof. Dr. Ekkehard Ramm (Universität Stuttgart)
    "Golden Gate- und Bay-Bridge in San Francisco - Von den Anfängen bis heute"

    13. Juni 2009
    Prof. Dr. Elisabeth Kalko (Universität Ulm)
    "Biologische Vielfalt: Unsere ökonomische und ökologische Versicherung für eine lebenswerte Zukunft"

    20. Juni 2009
    Prof. Dr. Ina Rösing (Universität Ulm)
    "Anden-Indianer und Himalaja-Schamanen: Kritischer Rückblick auf meine über 25 Forschungsjahre"

    27. Juni 2009
    Prof. Dr. Volker Mosbrugger (Senckenberg Museum Frankfurt)
    "Klimawandel und Biodiversität - wissen wir, was uns erwartet?"

    11. Juli 2009
    Prof. Dr. Hans-Ulrich Schnitzler und Dr. Annette Denzinger (Universität Tübingen)
    "Sehen, was wir hören - Visualisierung von Sprachen, Gesang und Musik in Echtzeit"

    18. Juli 2009
    Prof. Dr. Anthony D. Ho (Universität Heidelberg)
    "Stammzellen: Jungbrunnen aus dem eigenen Körper und anderen Quellen?"


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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