Der Dialog mit der Wissenschaft wird zunehmend wichtig für die Politik, und die Entscheidungen der Politik beeinflussen die Wissenschaft. Die Leibniz-Gemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Politiker und Wissenschaftler direkt miteinander in Kontakt zu bringen, um den Austausch zu fördern.
Im vergangenen Jahr bot die Leibniz-Gemeinschaft für Bundestagsabgeordnete zum ersten Mal "Science meets Parliament" an. Der große Erfolg in Berlin soll nun auch auf Landesebene übertragen werden. Nordrhein-Westfalen ist mit seinen 12 von bundesweit 86 Leibniz-Einrichtungen und seinen 750 Wissenschaftlern ein bedeutender Forschungsstandort und eignet sich daher besonders für das in Deutschland einzigartige Format.
Am 5. und 6. Mai 2009 werden Wissenschaftler aus nordrhein-westfälischen Leibniz-Instituten Landtagsabgeordnete in ihren Düsseldorfer Büros besuchen. Jeweils unter vier Augen können Politiker mit den Wissenschaftlern über aktuelle gesellschafts- und forschungsrelevante Fragen diskutieren und sich über wichtige, zukunftsweisende Entwicklungen in der Forschung informieren.
Die abschließende Abendveranstaltung unter dem Motto "Wissenschaf(f)t Kontakte" beginnt am 6. Mai um 18.00 Uhr im Atrium des Zollhofs 11 am Düsseldorfer Hafen. Eröffnet wird sie von NRW-Forschungsminister, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, sowie dem Rektor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper und dem Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Th. Rietschel. Anschließend können hier die tagsüber begonnen Gespräche vertieft und neue Kontakte geknüpft werden.
Sollte "Science meets Parliament" in Nordrhein-Westfalen erfolgreich sein, planen die dort ansässigen Leibniz-Institute, eine solche Kontaktbörse für Wissenschaft und Politik regelmäßig anzubieten.
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Veranstalter sind die Institute und assoziierten Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft in NRW: Deutsches Bergbau-Museum, Bochum (DBM); Deutsches Diabetes-Zentrum - Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (DDZ); Deutsches Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen, Bonn (DIE); Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Bonn-Köln-Mannheim (GESIS); Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo); Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung GmbH (ILS) [Assoziiert]; Institute for Analytical Sciences, Dortmund und Berlin (ISAS); Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf GmbH (IUF) [Assoziiert]; Leibniz-Institut für Arterioskleroseforschung an der Universität Münster (LIFA); Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen (RWI); Deutsche Zentralbibliothek für Medizin, Köln (ZB MED); Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere, Bonn (ZFMK).
Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 14.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 6500 Wissenschaftler, davon wiederum 2500 Nachwuchswissenschaftler. Näheres unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de
Ansprechpartner:
Sophie Zervos
GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
Tel.: 0211 4769463
sophie.zervos@gesis.org
Dr. Klaus Wiefels
Deutsches Diabetes-Zentrum
Tel.: 0211 3382308
klaus.wiefels@ddz.uni-duesseldorf.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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