21 Schüler-Teams haben am 29. April 2009 im Produktionstechnischen Zentrum (PZH) der Leibniz Universität um den Titel gekämpft - und um ein Ticket zur WM!
Um 17 Uhr, nach einem spannenden Tag mit zahllosen Starts an der 25 Meter langen, von Fans umringten Rennbahn und außerordentlich überzeugenden Teampräsentationen vor der Jury stand fest, wer Deutschland bei der WM in England vertreten wird: Das Team BETAGREEN aus Hamburg fährt am 11. September nach London und lässt ihren Mini-Rennwagen dann gegen die internationale Konkurrenz antreten.
Im Foyer des PZH wurden dabei letztlich nicht nur Deutschlands cleverste Formel-1-Nachwuchskonstrukteure und schnellste Rennwagen ermittelt: "Formel 1 in der Schule" ist ein Technologiewettbewerb, der genauso viel Wert auf das im Berufsleben wichtige "Drumherum" legt: Teamarbeit, Präsentation, Marketing gehören ebenso zur Bewertung wie die Schnelligkeit der Flitzer, die sich aus dem technischen Know-how der Teams ergibt. Die Boliden beruhen auf eigenen Entwürfen der Teams, werden aus Balsaholz gefräst, strömungstechnisch optimiert, montiert und lackiert und schließlich mit einer Gas-Patrone mit bis zu 120 Stundenkilometern über die Renndistanz geschossen.
Neben den Deutschen Meistern BETAGREEN vom Gymnasium Grootmoor in Hamburg können sich weitere Teams über Titel und Preise freuen:
Team Evox, CJD Christophorusschule, Königswinter: schnellstes Fahrzeug (1,090 sec),
Team Innovation ELPIS, Goethe Schule, Bochum: beste Teamdarstellung,
Team RennStallNeusäß, Staatliche Realschule Neusäß, Neusäß: Innovationspreis (gestiftet vom VDI),
Team Panasonic Racing, Leibnizschule, Hannover: Konstruktionspreis.
In der Startklasse U15 (11 bis 14) Jahre wurden folgende Preise vergeben:
Team Airbreakers, Landesgymnasium für Hochbegabte, Schwäbisch Gmünd: Deutscher Meister U15,
Team The Opposites, CJD Christophorusschule, Königswinter: schnellstes Fahrzeug U15 (1,074 sec),
Team GOld Blazes, Gymnasium Oldenfelde, Hamburg: beste Teamdarstellung U15.
Dr. Uwe Groth, Landesverbandsvorsitzender des VDI, und Prof. Friedrich-Wilhelm Bach, Leiter des Instituts für Werkstoffkunde am PZH und Dekan der Fakultät für Maschinenbau an der Leibniz Universität Hannover, ehrten die Sieger. Dr. Groth hob die Leistungen aller Teilnehmer hervor: "Sie haben in den letzten Monaten eine Menge geleistet und viel gelernt. Über moderne Technik, über das Funktionieren von Wirtschaft und über das Arbeiten im Team. In diesem Sinne haben alle wertvolle Erfahrungen gemacht!"
Auch wenn keines der beiden hannoverschen Teams, die am PZH betreut werden, den Meistertitel erreichen konnte: Beide freuen sich, dass sie die Deutschen Meisterschaften mit so viel positiver Resonanz im PZH ausrichten konnten. Gemeinsam hatten Professor Bach und Dr. Groth erst im September vergangenen Jahres das JeT-Kompetenzzentrum "Formel 1 in der Schule" an der Leibniz Universität Hannover im PZH initiiert. Mit ihrem Einsatz für dieses Projekt wollen sie dazu beitragen, dass unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen junge, engagierte Menschen technische Berufe ergreifen: "Formel 1 in der Schule ist dafür ein idealer Rahmen, weil er spielerisch ist und wettbewerbsorientiert - und natürlich ein großes Vorbild in der Formel 1 hat", so Professor Bach.
Informationen zum internationalen Wettbewerb "Formel 1 in der Schule" finden Sie unter http://www.formel1-in-der-schule.de
Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Oek. Ramona Gückel vom Institut für Werkstoffkunde am PZH unter Telefon +49 511 762 18171 oder per E-Mail unter gueckel@iw.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Maschinenbau, Verkehr / Transport
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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