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30.04.2009 13:25

Symposium: 7 Jahre Medizinisches Proteom-Center - 25 Jahre Proteinanalytik an der RUB

Dr. Josef König Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum

    Mit einem wissenschaftlichen Symposium feiert das Medizinische Proteom-Center (MPC) der Ruhr-Universität sein siebenjähriges Bestehen - und zugleich die inzwischen 25 Jahre lange Geschichte der Proteinanalytik an der Ruhr-Universität. Aufbauend auf dem langjährigen Know-how hat sich das MPC inzwischen zu einem der führenden Institute der Proteom- und Proteinanalytik entwickelt. Mit hochmoderner Ausstattung und breitem Methodenspektrum liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf Krebserkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Huntington.

    Bochum, 30.04.2009
    Nr. 131

    7 Jahre Medizinisches Proteom-Center - 25 Jahre Proteinanalytik
    Wissenschaftliches Symposium in der RUB
    Neue Laborräume: Proteinforschung erstmals unter einem Dach

    Mit einem wissenschaftlichen Symposium feiert das Medizinische Proteom-Center (MPC) der Ruhr-Universität sein siebenjähriges Bestehen - und zugleich die inzwischen 25 Jahre lange Geschichte der Proteinanalytik an der Ruhr-Universität. Aufbauend auf dem langjährigen Know-how hat sich das MPC inzwischen zu einem der führenden Institute der Proteom- und Proteinanalytik entwickelt. Mit hochmoderner Ausstattung und breitem Methodenspektrum liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf Krebserkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Huntington. Das MPC besteht aus sechs wissenschaftlichen Arbeitsgruppen, die bisher an verschiedenen Orten auf dem Campus der RUB und am Standort Dortmund geforscht haben. Mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts des Zentrums für Klinische Forschung II (ZKF) werden in Kürze alle 60 Mitarbeiter des MPC erstmals gemeinsam unter einem Dach forschen können.

    Symposium und Laborbesichtigung

    Das Symposium findet am Mittwoch, 6. Mai ab 9 Uhr im Veranstaltungszentrum der RUB im Mensagebäude (Ebene 04) statt. Ab ca. 15.30 Uhr gibt es die Gelegenheit, das ZKF II und die neuen Laborräume des MPC zu besichtigen (M-Nordstraße). Durch die Labore führen Prof. Dr. Helmut E. Meyer, Leiter des MPC, und die Arbeitsgruppenleiter. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Das Programm und weitere Informationen stehen im Internet unter
    http://www.medizinisches-proteom-center.de/

    Internationale Proteinforschung

    Welche Proteine sind verantwortlich für die Entstehung von Krankheiten wie Krebs, Parkinson oder Alzheimer? An diesen und vielen weiteren Fragen arbeiten die Forscher des MPC. Im Blick haben sie das so genannte Proteom - die Gesamtheit aller Proteine einer Zelle. Die Proteine sind die dynamischen Bestandteile von Zellen und gegenüber den Genen deutlich in der Überzahl. Im Proteom-Center analysieren Maschinen Tag und Nacht im Eiltempo unterschiedliche Proteinproben und vergleichen ihre Funde mit einer Online-Datenbank aller bekannten Proteine. Untersuchungsobjekte sind z. B. Gehirn-Proteine von gesunden und neurologisch erkrankten Organismen. Als Koordinator des internationalen Human Brain Proteome Projekts (HUPO BPP), des deutschen Human Brain Proteome Projekts im NGFN2 und des EU Projekts "Proteomics Data Collection" (ProDaC) hat das MPC inzwischen zahlreiche nationale und internationale Kooperationen etabliert. Das Center ist an mehreren Projekten, etwa des BMBF und der EU, und am Sonderforschungsbereich 642 "GTP?und ATP?abhängige Membranprozesse" der RUB beteiligt.

    Weitere Informationen

    Dr. Tanja Hardt, MPC, Tel. 0234/32-29264, E-Mail: tanja.hardt@rub.de

    Redaktion: Jens Wylkop


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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