idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
06.05.2009 16:13

Pinkwart sichert Studierenden zeitnahe Verwendung der Beiträge zu - Mehrzahl der Universitäten auf gutem Weg

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Ministerium fordert Nachzügler zu schnelleren Entscheidungen auf

    Die nordrhein-westfälischen Hochschulen sind auf einem guten Weg, die aus den Studienbeiträgen verfügbaren Gelder zeitnah für die Verbesserung von Lehre und Studienbedingungen auszugeben. Dies ergab eine Abfrage des Innovationsministeriums bei den Universitäten und Fachhochschulen, die Studienbeiträge erheben, zum Stichtag 31. Dezember 2008. Den Einnahmen aus Sommer- und Wintersemester 2008 in Höhe von 266 Millionen Euro standen Ausgaben in Höhe von 232 Millionen Euro gegenüber.

    Damit waren bis Jahresende von den insgesamt rund 540 Millionen Euro, die die Hochschulen seit Wintersemester 2006 an Studienbeiträgen eingenommen haben, bereits rund 80 Prozent ausgegeben bzw. fest verplant. Die Mehrzahl der Hochschulen hat es geschafft, zu schnellen Entscheidungen zu kommen - zuvorderst die RWTH Aachen, die im Dezember bereits alle seit 2006 erzielten Einnahmen aus Studienbeiträgen vollständig ausgegeben hatte.

    Vier Universitäten und neun Fachhochschulen dagegen hatten zum Jahreswechsel von den ihnen im vergangenen Jahr zur Verfügung stehenden Geldern aus Studienbeiträgen weniger als zwei Drittel ausgegeben oder fest verplant. Diese Nachzügler hat das Ministerium aufgefordert, den Überhang noch bis Jahresmitte durch Maßnahmen für die Verbesserung von Studium und Lehre deutlich zu reduzieren. "Studienbeiträge sinnvoll zu verwenden, heißt auch sorgfältig zu planen und die Studierenden in die Entscheidung einzubeziehen. Daher ist ein gewisser Überhang normal, wir wollen schließlich kein neues Dezemberfieber", sagte Pinkwart.

    Es gelte jedoch, sinnvolle Entscheidungen auch so zeitnah zu treffen, dass diejenigen Studierenden, die die Beiträge bezahlen, auch von den Verbesserungen profitieren. "Studienbeiträge gehören nicht in den Sparstrumpf", sagte Pinkwart: "Wir werden als Rechtsaufsicht einen Vermögensaufbau aus Studienbeiträgen nicht akzeptieren." Der Landeszuschuss an die Hochschulen ist seit 2005 kontinuierlich gestiegen, daher müssen Studienbeiträge auch nicht kompensatorisch verwendet werden. Durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig aus der vergangenen Woche ist zudem abschließend Rechtssicherheit über das Studienbeitragsgesetz erzielt worden.

    Mit der umfassenden Evaluierung der Verwendung von Studienbeiträgen sind auch in diesem Jahr wieder der Stifterverband und das Studentenwerk beauftragt. Deren Studie wird im Herbst erwartet und Parlament und Öffentlichkeit vorgestellt.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).