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07.05.2009 15:40

Deutsch-arabische Forscherkonferenz in Jordanien

Barbara Wieners-Horst Pressestelle
Alexander von Humboldt-Stiftung

    250 Wissenschaftler treffen sich vom 10. bis 11. Mai 2009 auf Einladung der Humboldt-Stiftung und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Amman

    Rund 250 Wissenschaftler aus über 20 Ländern vor allem des Nahen Ostens und aus Nordafrika treffen sich auf Einladung der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am 10. und 11. Mai in Amman zur German-Middle East International Conference. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von König Abdullah II. von Jordanien.

    Die Konferenz soll den fachlichen und kulturellen Dialog zwischen Wissenschaftlern aller Disziplinen aus dem arabischen Raum und Deutschland anregen und die Bildung wissenschaftlicher Netzwerke stimulieren. Neben der Humboldt-Stiftung und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften werden auch Vertreter weiterer Organisationen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) teilnehmen und über die Möglichkeiten der Wissenschaftsförderung und der wissenschaftlichen Kooperation mit Deutschland informieren.

    Ein vom DAAD geförderter Workshop beschäftigt sich mit den Arbeitsbedingungen von Nachwuchswissenschaftlern im arabischen Raum und der Netzwerkbildung unter jungen Wissenschaftlern.

    Der zweite Tag dient vor allem dem Austausch zwischen den Humboldt-Alumni der Region und der Entwicklung neuer Schwerpunkte der regionalen und internationalen Netzwerkbildung.

    Im Anschluss an das Kolloquium besucht die Delegation der Humboldt-Stiftung unter Leitung ihres Präsidenten Helmut Schwarz mehrere jordanische Universitäten.

    Die Humboldt-Stiftung hat bislang rund 1300 hochqualifizierten Wissenschaftlern aus der Region Naher Osten und Nordafrika einen Forschungsaufenthalt in Deutschland ermöglicht. In ihren Heimatländern sind sie häufig nicht nur in führenden akademischen, sondern auch in politischen Positionen tätig und geben so wichtige wissenschaftliche und gesellschaftliche Impulse.

    Pressekontakt vor Ort (ab 8. Mai):
    Georg Scholl, Alexander von Humboldt-Stiftung: mobil 0049 (0) 160 - 97245344

    Pressekontakt Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften:
    Gisela Lerch, Tel. 0049 (0) 30/20370-657, lerch@bbaw.de

    Die Alexander von Humboldt-Stiftung
    Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 1.900 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit rund 23.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern - unter ihnen 41 Nobelpreisträger.

    Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
    Sie ist eine Fach- und Ländergrenzen überschreitende Vereinigung exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie steht in der Tradition der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Mit ihren interdisziplinären Arbeitsgruppen leistet sie einen aktiven Beitrag zur Politik- und Gesellschaftsberatung. Rund 30 wissenschaftliche Akademievorhaben machen sie zur größten außeruniversitären Forschungseinrichtung mit geisteswissenschaftlichem Profil in der Region Berlin-Brandenburg.


    Weitere Informationen:

    http://www.humboldt-foundation.de/presse


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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