Vom 11. bis 15. Mai findet in Frankfurt die Achema 2009 statt, der weltweite Technologiegipfel der Prozessindustrie. Zum Kongressprogramm der alle drei Jahre stattfindenden Ausstellung leistet die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) diesmal mit zehn Vorträgen einen beachtlichen Beitrag. Die MLU will das wichtigste Forum der Chemieingenieure nutzen, um offensiv für ihre Forschungsleistungen zu werben.
"Wir treten in massiver Form auf, um mit unseren Projektvorstellungen attraktive Visitenkarten an Wissenschaft und Industrie zu verteilen", erklärt Joachim Ulrich, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs und Professor für thermische Verfahrenstechnik an der halleschen Universität. "Das ist eine strategische Entscheidung - wobei man nicht vergessen darf, dass das Organisationskomitee die Vorträge auswählt, wir uns also einem Wettbewerb stellen mussten."
Allein sieben Doktoranden Ulrichs sind nun beim Achema-Kongress dabei, darunter zwei Koreaner, ein Thailänder und ein Libyer. Ihre Themen kreisen um die Kristallisation. "Die Forschungsebenen reichen von den Molekülen bis hin zur Anlage-Konzeption", erläutert Ulrich. Besonders Produkt- und Prozessdesign hat er an seinem Lehrstuhl im Blick. Düngemittel, die von Landwirten zwar leicht zu nutzen sind, aber nicht gleich vom Winde verweht werden, oder Medikamente, die sich in bestimmter Weise im Körper auflösen - solchen Produkten gilt das Augemerk der halleschen Verfahrenstechniker. Für die Doktoranden sei die Achema eine hervorragende Möglichkeit, sich zu präsentieren, sagt Ulrich. "Sie lernen, solche Foren zu nutzen und bekommen wichtige Hinweise aus der Wissenschaftsgemeinde."
Neben Professor Ulrich und seinen Doktoranden sind drei weitere MLU-Professoren mit Vorträgen beim Achema-Kongress vertreten: Prof. Dr. Reinhard Neubert, Leiter der Arbeitsgruppe Biopharmazie, Prof. Dr. Andreas Lübbert, Leiter der Abteilung für Bioverfahrenstechnik, und Prof. Dr. Markus Pietzsch, Leiter der Arbeitsgruppe Aufarbeitung biotechnischer Produkte.
Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Ulrich
Telefon: 0345 55 28401
E-Mail: joachim.ulrich@iw.uni-halle.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Chemie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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