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11.05.2009 11:42

Deutsche Gesellschaft für Senologie mit interdisziplinären Konzepten, Brustkrebs kann nur gemeinsam erfolgreich bekämpft werden

Stefanie Schlüter Pressestelle
Deutsche Gesellschaft für Senologie

    "Der Kampf gegen Brustkrebs, immer noch die häufigste Krebserkrankung bei
    Frauen, kann nur mit interdisziplinären Konzepten erfolgreich geführt werden,"
    sagt Professor Dr. med. Diethelm Wallwiener, 1. Vorsitzender der Deutschen
    Gesellschaft für Senologie und Geschäftsführender Direktor der Universitäts-
    Frauenklinik Tübingen im Vorfeld der 29. Jahrestagung der Gesellschaft vom
    11. bis zum 13. Juni 2009 in Düsseldorf.

    Vor dem Hintergrund von mehr als
    57.000 jährlichen Neuerkrankungen unterstreicht Prof. Wallwiener die
    unbedingt erforderliche fachübergreifende Zusammenarbeit: "Wir benötigen
    die Kooperation aller beteiligten Disziplinen. Als Deutsche Gesellschaft für
    Senologie sind wir eine der größten interdisziplinären medizinischen
    Fachgesellschaften in Deutschland und bemühen uns, die jeweils aktuellsten
    Erkenntnisse zur Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen, ihrer
    Ursachenforschung, Früherkennung und Nachsorge durch den
    interdisziplinären Erfahrungsaustausch der beteiligten Fachdisziplinen
    Chirurgie, Diagnostische Radiologie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Innere Medizin,
    Pathologie, Plastische Chirurgie und Radioonkologie in Kooperation mit den
    Selbsthilfeinitiativen zu bündeln."

    Dazu ist es ebenso erforderlich, daß Erfahrung, Wissen und Können der
    Fachleute in den Nachbarländer sich vernetzen, um den Nutzen für die
    Betroffenen zu erhöhen. In Düsseldorf treffen sich im Juni unter der
    wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Ulrich R. Kleeberg 3.000
    Teilnehmer der sieben medizinischen Fachgebiete Gynäkologie, Radiologie,
    Chirurgie, Pathologie, Innere Medizin, Radioonkologie und Plastische Chirurgie.

    Im Mittelpunkt der Aktivitäten der Deutschen Gesellschaft für Senologie steht
    der Kampf gegen Brustkrebs. Hier sieht die medizinisch-wissenschaftliche
    Fachgesellschaft ihren Auftrag darin, die Lebensqualität von Frauen mit
    Brustkrebs zu steigern und ihre Sterblichkeit zu senken. Um Diagnostik und
    Therapie bei dieser Krankheit zu verbessern, erarbeitet die Deutsche
    Gesellschaft für Senologie wissenschaftliche Leitlinien, fördert den
    Wissensstand von an der Brustkrebsbehandlung beteiligten Ärzten und
    engagiert sich für die Prozess- und Strukturqualität von
    Behandlungseinrichtungen wie beispielsweise Brustzentren. Darüber hinaus
    pflegt sie den Austausch mit ausländischen senologischen Gesellschaften.

    Im wissenschaftlichen Programm der Tagung geht es auch um die heutigen
    Finanzierungsaspekte. Das Thema des von Prof. Wallwiener geleiteten
    Satellitensymposiums lautet "Gesundheitsökonomie: Was darf die Therapie
    des Mammakarzinoms kosten?" In einem Interview unterstrich er kürzlich die
    Notwendigkeit von zertifizierten Brustzentren: "Ich wünsche mir eine noch
    bessere interdisziplinäre Kooperation und vor allen Dingen bessere finanzielle
    Vergütungen, da die Brustzentren mit höchster Qualität immer noch am Rande
    der Finanzierbarkeit arbeiten. Zumindest in den Vernetzungsbereichen
    zwischen ambulant und stationär besteht derzeit eine komplette finanzielle
    Unterversorgung.

    Natürlich auch eine weitere Verbreitung der Standards eines
    Universitätsbrustzentrums wie beispielsweise aufwendige onkoplastische
    Operationsverfahren, die nur in den wenigsten Brustzentren vorhanden sind
    inklusive Schulungs- und Trainingsmaßnahmen."

    Die klinisch-wissenschaftlichen Schwerpunkte von Prof. Wallwiener umfassen
    u.a. die Operative/experimentell-operative Gynäkologie, die Onkochirurgie, die
    Mammachirurgie, Frauengesundheit und Gynäkoonkologie/Senologie. Zu den
    exemplarischen Forschungsprojekten im Kampf gegen den Krebs zählt hierbei
    auch das BMBF-Kompetenzzentrum Mammakarzinom.

    29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie
    Düsseldorf, 11.-13. Juni 2009

    Tagungspräsident: Prof. Dr. med. Ulrich R. Kleeberg
    Tagungsort: CCD, Congress Center Düsseldorf
    Organisation:
    CTW - Congress Organisation Thomas Wiese GmbH
    Hohenzollerndamm 125, 14199 Berlin,
    Tel.: (030) 85 99 62-16, Fax: (030) 85 07 98 26
    E-Mail: senologie@ctw-congress.de
    Internet: www.senologiekongress.de


    Weitere Informationen:

    http://www.senologie.org


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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