Faszination Technik: Mehr als 2000 Besucher sind am Wochenende zum Tag der offenen Tür an die Hochschule Esslingen in Göppingen gekommen - weit mehr als erwartet.
Göppingen. Ein älterer Mann, wie er sagt in früheren Jahren selbst Ingenieur, schaut sich in einem der Labore der Hochschule Esslingen in Göppingen um und ist offensichtlich begeistert. "Was es hier alles gibt." Der Tag der offenen Tür auf dem Campus in der Robert-Bosch-Straße war ein buntes Programm aus Technik und Unterhaltung. Da gab es becherweise Popcorn: Portionsweise geröstet von einem eigens dafür konstruierten Automat. Auch das Glücksrad, an dem vor allem die jungen Besucher ihre Freude hatten, war kein gewöhnliches: Mit Hightech und Farberkennungsanlage hat es gezeigt, was man mit Sensoren, Platinen und Steuerungen alles machen kann. Hightech eben. Das Angebot hat die weit mehr als 2000 Besucher, wie die Organisatoren schätzen, sichtlich begeistert: Haare durchbohren, hauchdünne Goldfäden anfassen, Platinen löten, in virtuelle Welten eintauchen, ein Projektmanagement-Theaterstück, Roboter in verschiedenen Variationen - alles gab es zu sehen. Ein echtes Highlight zum Zuschauen war der Rennwagen aus der studentischen Formel 1, den der Rennstall der Hochschule Esslingen selbst gebaut hat. Auf einer Beschleunigungsfahrt auf der gesperrten Straße haben sich die Gäste gefühlt, wie in einer Boxengasse. Mit qualmenden Reifen und einem wuchtigen Motorsound ist der kleine Flitzer über den Asphalt gebraust. Student Felix Richter präsentierte seinen Turbo-Roller, dessen Motor er in einer Projektarbeit in den Göppinger Laboren selbst entwickelt, konstruiert und gefräst hat - eine beeindruckende Fahrt.
"Wir sind sehr zufrieden", sagt Prof. Dr.-Ing. Rainer Würslin, Dekan der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik. "Wir hatten einen großen Querschnitt bei den Besuchern da - vor allem seien auch viele Studieninteressierte gekommen und haben sich beraten lassen", berichtet Würslin. "Wir merken, dass unsere langfristig angelegten Aktivitäten im Bereich Schülerwerbung Früchte tragen", sagt Würslin. Mit Projekten wie Pfiffikus im Kindergarten, der Schüler-Ingenieur-Akademie für die Oberstufe oder auch der jüngsten Informations-Roadshow durch Schulen in der Region: Das Gesamtpakt komme bei den Schülerinnen und Schülern und potentiellen Studierenden an, die sich für Technik interessieren. Auch Prof. Dr. Thomas Rodach, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, ist vom Tag der offenen Tür erfreut: "Wir haben eine große Nachfrage an unseren Studiengängen gespürt", berichtet er.
Der Standort Göppingen der Hochschule Esslingen gilt als der "Campus der kurzen Wege." Bei vielen Projekten arbeiten die verschiedenen Labore und Studienrichtungen Hand in Hand zusammen. "Wir wollen ein möglichst praxisnahes Studium ermöglichen", berichtet Prof. Rainer Würslin. Darum sei eine gute Ausstattung in den Laboren besonders wichtig. Aber auch die internationalen Partnerhochschulen und anspruchsvolle Forschungsprojekte bilden ein Fundament für eine gute Ausbildung, von der die Studierenden profitieren. Es war ein Marktplatz der Informationen rund um Hochschul-Themen, den die vielen Besucher gerne angenommen haben.
INFO
Die Hochschule Esslingen hat an ihrem Standort in Göppingen rund 1000 Studierende an den beiden Fakultäten "Mechatronik und Elektrotechnik" und "Wirtschaftsingenieurwesen." Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.
Die automatisierte Popcorn-Maschine wird erklärt.
Quelle: Foto: Fetzer
Am Start in Göppingen: Der Rennbolide des Rennstalls der Hochschule Esslingen
Quelle: Foto: Fetzer
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Maschinenbau, Wirtschaft
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
Deutsch

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