14 Gründungsmitglieder der Vierten Klasse werden am Mittwoch berufen
Am kommenden Mittwoch werden in Anwesenheit von Innovationsminister Pinkwart die 14 Gründungsmitglieder der neu geschaffenen Klasse der Künste im Rahmen der Jahresfeier der nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften berufen. Mit der Erweiterung um eine vierte Klasse für Künste ist die Akademie bundesweit die erste Wissenschaftsakademie, die das Spektrum der Wissenschaften ebenso abdeckt wie das der Künste. Die nordrhein-westfälische Akademie firmiert von nun an als "Akademie der Wissenschaften und der Künste". Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: "Die Kunstklasse soll Kreativität und wissenschaftliche Vielfalt zusammen bringen und damit die Akademie noch mehr in Richtung Gesellschaft öffnen."
Die Erweiterung geht zurück auf einen Beschluss des Landtags aus dem vergangenen Jahr zur Stärkung der nordrhein-westfälischen Akademie. Der so genannten Vierten Klasse gehören Kunstschaffende an, die in Nordrhein-Westfalen arbeiten oder gearbeitet haben. Die Klasse soll auf maximal 40 Mitglieder anwachsen. Zur Findung der ersten 14 Gründungsmitglieder war eine zehnköpfige Expertenkommission eingesetzt worden.
Die 14 Gründungsmitglieder sind:
Pina Bausch Tanztheater (Wuppertal)
Jürgen Becker Literatur (Köln)
Julia Bolles-Wilson Architektur (Münster)
Anthony Cragg Bildende Kunst (Wuppertal)
Heiner Goebbels Musiktheater (Frankfurt)
Winrich Hopp Musik (Berlin)
Christoph Ingenhoven Architektur (Düsseldorf)
Stefan Kaegi Dokumentartheater (Berlin)
Bernd Kniess Architektur (Köln)
Markus Lüpertz Bildende Kunst (Düsseldorf)
Werner Nekes Filmregie (Mülheim a.d.R.)
Enno Poppe Musik (Berlin)
Manfred Trojahn Musik (Düsseldorf)
Peter Weibel Medienkunst (Karlsruhe)
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften wurde 1969 gegründet. Sie umfasste bislang drei Klassen für Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin sowie eine Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Die Akademie pflegt den wissenschaftlichen Gedankenaustausch unter ihren Mitgliedern und mit Vertretern des politischen und wirtschaftlichen Lebens in Nordrhein-Westfalen. Sie steht im Kontakt mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Wissenschaftlern im In- und Ausland, gibt wissenschaftliche Impulse und berät die Landesregierung in Forschungsfragen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur, Kunst / Design, Musik / Theater, Sprache / Literatur
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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