(HFF München, 11.05.2009) Von den fünf Preisen des 24. internationalen Dokumentarfilmfestivals München gingen zwei an die HFF-Abschlussfilme REDEMPTION (Regie: Sabrina Wulff) und BERNSTEINLAND (Regie: Julia Bourgett). HFF-Absolvent Gérman Kral erhielt den FFF-Förderpreis Dokumentarfilm für DER LETZTE APPLAUS - EIN LEBEN FÜR DEN TANGO.
Überglücklich nahm Gérman Kral auf der gestrigen Preisverleihung den mit 5.000.- Euro dotierten Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern entgegen. In DER LETZTE APPLAUS- EIN LEBEN FÜR DEN TANGO (88 Minuten, Deutschland, Japan, Argentinien 2008) erzählt der HFF-Absolvent und gebürtige Argentinier Gérman Kral die Geschichte einer Gruppe von Tangosängern aus Buenos Aires. Gérman Kral sei, so die Jury in ihrer Begründung, in seinem über mehrere Jahre entstandenen Dokumentarfilm eine sensible Betrachtung über die Vergänglichkeit, die Bedeutung von Freundschaft und Musik gelungen. Sein gleichermaßen respektvoller wie liebevoller Umgang mit den in ihrer Authentizität tief berührenden Protagonisten sowie die intelligente Montage und nicht zuletzt die einprägsame Musik habe ein überzeugendes Gesamtwerk entstehen lassen, das lange nachklingen werde.
Zu den glücklichen Preisträgern zählt auch Sabrina Wulff, Studentin der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München: Sie erhielt für REDEMPTION (90 Minuten, Deutschland 2009) den von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien gestifteten und mit 2.500.- Euro dotierten Preis Der besondere Dokumentarfilm. In REDEMPTION sucht Sabrina Wulff drei Deserteure der us-amerikanischen Streitkräfte in ihrem kanadischen Exil auf und lässt diese von ihren Ängsten, Sorgen und Hoffnungen erzählen. Die Jury würdigte mit dem Preis den Mut der jungen Regisseurin, "die sich ins Herz der Finsternis begibt und mit einem Film zurückkehrt, der bewegt und politisch wichtig ist." REDEMPTION ist Sabrina Wulffs Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. REDEMPTION ist eine Koproduktion von Fieber Film und Bayerischer Rundfunk (Redaktion Film und Teleclub) in Zusammenarbeit mit der HFF München. Gefördert wurde der Film vom FFF Bayern.
Und last but not least kann sich Julia Bourgett über den von der Untertitel-Werkstatt Münster GmbH & Co. KG gestifteten OmU-Förderpreis freuen. In BERNSTEINLAND - EIN TODESMARSCH IN OSTPREUSSEN (93 Minuten, Deutschland 2008) dokumentiert Julia Bourgett ein weitgehend unbekanntes Kapitel des Holocaust, den Mord an 7000 jüdischen Frauen in Ostpreußen kurz vor Kriegsende. Die Jury würdigte damit die Leistung der jungen Regisseurin, "in einer Mischung aus Zeitzeugen-Berichten und Aufnahmen des heutigen Kaliningrader Gebietes die grausame Geschichte der Opfer" festgehalten zu haben. BERNSTEINLAND - EIN TODESMARSCH IN OSTPREUSSEN ist Julia Bourgetts Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Der Film ist eine Produktion der Sphinx Media in Zusammenarbeit mit der HFF München und wurde vom FFF Bayern gefördert. Frau Bourgett schloss ihr Studium in der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik der HFF München im vergangenen Jahr ab.
Wir gratulieren allen Preisträgern recht herzlich.
http://www.hff-muc.de
http://www.dokfest-muenchen.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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