Bahnbrechende Beiträge zur Nanovision und Terahertz-Technologie
Als einer der Pioniere der Terahertz (THz)-Laser-Technologie sowie für seine Beiträge zur Entwicklung von chemischen Nanoskopen wurde Dr. Erik Bründermann (Physikalische Chemie der RUB) jetzt für zwei Jahre zum Honorable Guest Professor der Shizuoka Universität, Hamamatsu, Japan, ernannt. Der Terahertz-Bereich, der zwischen Infrarot- und Mikrowellenstrahlung liegt, galt lange Zeit als "Lücke" im nutzbaren Wellenlängenspektrum, weil es nicht gelang, ausreichend starke Quellen herzustellen.
Erik Bründermann hält zusammen mit Prof. Eugene E. Haller ein US-Patent zu einem THz Germanium Hochleistungslaser. Der Prototyp dieses Lasers wird am Lehrstuhl für Physikalische Chemie II (Prof. Dr. Martina Havenith-Newen) der Ruhr-Universität für neue Anwendungen in der Biochemie eingesetzt.
Jahrelange Zusammenarbeit gekrönt
Die Ehrenprofessur krönt die jahrelange Zusammenarbeit von Erik Bründermann mit dem japanischen Forscher Norihisa Hiromoto, die bis in das Jahr 1995 zurückreicht. Damals testeten sie am National Institute of Communication and Technology, Tokyo, erfolgreich in Japan hergestelltes Halbleitermaterial für THz-Laser. Ihr gemeinsames Interesse an der Astrophysik und deren Methoden inspirierte sie zu Übertragungen von THz-Technologien und Bilderzeugungstechnologien in den Bereich der Nanowissenschaften.
Nanovision: Entscheidender Ansatz für das 21. Jahrhundert
"Multidimensionale und multimodale Nanovision ist der entscheidende Ansatz für neue Bilderzeugungssysteme im 21. Jahrhundert", sagt Dr. Bründermann. "Damit kann man zum Beispiel einzelne Nanopartikel, Quantenpunkte und sogar Proteine individuell in Raum und Zeit visualisieren." An der Shizuoka Universität wird der deutsche Forscher die Entwicklung der neuen Graduate School of Science and Technology speziell auf dem Gebiet der Nanovision unterstützen. Die Graduate School soll den Weg für neue Forschungsprojekte ebnen und durch wissenschaftliche und technische Fortschritte das spezifische industrielle Umfeld der Region Hamamatsu anregen. Die Forschung im Bereich der Nanovision an der Universität Shizuoka ist eng mit dem Hamamatsu Optronics Cluster verzahnt und kooperiert mit dem "Optical Valley" in Jena zur Förderung der Partnerschaften zwischen der Universität und der Industrie für optische Technologien.
Weitere Informationen
Dr. Erik Bründermann, Lehrstuhl Physikalische Chemie II der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-26755, E-Mail: erik.bruendermann@rub.de, Internet: http://www.rub.de/pc2/eb.html
Redaktion: Meike Drießen
Norihisa Hiromoto mit Erik Bründermann
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Chemie
regional
Personalia
Deutsch

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