Graphische Serien der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum
... und ECHO von Sebastian Freytag
Im Jahr der Graphik 2009 stellen die Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum im Campusmuseum graphische Serien aus dem Sammlungsbestand aus, die auf die Gründungszeit der Universität verweisen und anschaulich zeigen, wie Serialität den Werkbegriff der 1960er und 1970er Jahre geprägt hat.
Der junge Künstler Sebastian Freytag zieht mit seiner Installation "ECHO" eine reflexive Ebene in die Ausstellung ein: Er befragt die zeitgenössischen Möglichkeiten der Graphik und treibt das den druckgraphischen Serien zugrunde liegende Prinzip der Reproduzierbarkeit auf die Spitze. Die Ausstellung ist vom 20. Mai bis zum 1. November 2009 zu sehen (Di. - Fr. 11-17 Uhr, Sa. + So. 11-18 Uhr).
PK-Termin
Die Ausstellung wird eröffnet mit einer
Pressekonferenz
am 19. Mai 2009 um 11 Uhr
im Campusmuseum. Sebastian Freytag wird anwesend sein.
An Plakaten bedient
Josef Albers, Max Bill, Wolfgang Ludwig und Viktor Vasarely haben sich im Medium der Graphik mit einer abstrakt-konstruktiven Bildsprache auseinandergesetzt, die sowohl die Frage nach der Möglichkeit prozessualer Bildproduktionen aufwirft und den Betrachter wahrnehmungsreflexiv einbezieht. Druckgraphische Serien der Künstler stehen in der Ausstellung im Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten von Imi Knoebel und Sebastian Freytag. Freytag greift mit seinen in der Sammlung und auf dem Campus gezeigten Arbeiten das Formrepertoire von in der Sammlung befindlichen Werken sowie der Kunst-am-Bau-Projekte auf, um die augenfällige und zugleich nicht sofort sichtbare Verbindung von serieller Kunst der 1960er und 1970er Jahre und der Formsprache der Architektur der Universität ins Bewusstsein zu rücken. Dabei mischt er sich in eine studentische Kommunikationsstruktur auf dem Campus ein: Indem er die Bildsprache der Plakate auf dem Campus aufgreift, kommentiert er die sich in der strengen Architektur von Hentrich, Petschnigg & Partner behauptenden Plakatierungen und nutzt sie, um auf die Formensprache der Universität, auf die Kunstsammlungen, die Kunst-am-Bau und die Architektur zu verweisen. Die während der Ausstellungszeit fortschreitende Arbeit wird in einem Ausstellungskatalog dokumentiert werden, der nach Abschluss der Aussstellung erscheinen wird.
Vita Sebastian Freytag
Sebastian Freytag (geb. 1978 in Hannover) studierte 1998 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine ortsspezifischen Installationen wurden 2008 u.a. im Museum Folkwang (Fusion/Confusion) und im ZKM/Museum Neue Kunst in Karlsruhe (Vertrautes Terrain) gezeigt.
Weitere Informationen
Dr. Friederike Wappler, Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum. Campusmuseum. Sammlung Moderne, Universitätsstr. 150 - Forum, 44801 Bochum. Tel. 0234/32-26782, Sekr. Kunstgeschichte: Tel. 0234/32-28644, Internet: http://www.kunstsammlungen.rub.de, E-Mail: friederike.wappler@rub.de, Öffnungszeiten: Di. - Fr. 11 - 17 Uhr, Sa. + So. 11 - 18 Uhr
Redaktion: Meike Drießen
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Kunst / Design
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Pressetermine
Deutsch

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