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19.05.2009 11:42

Meyer-Krahmer: "In der Krise in den Klimaschutz investieren"

Silvia von Einsiedel Pressereferat
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Staatssekretär eröffnet in Berlin die "klimazwei"-Abschlusskonferenz

    Der Klimawandel verlangt zweierlei: Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen senken und zugleich lernen, uns besser an die Veränderung des Klimas anzupassen, die nicht mehr vermeidbar ist. "Mit Forschung dem Klimawandel zu begegnen bedeutet auch, Quellen für neues Wachstum zu erschließen. Innovationen zum Klimawandel sind das Gebot der Stunde. Wir müssen - gerade auch in der Wirtschaftskrise - weiter in Forschung und Innovation für den Klimaschutz investieren", sagte Staatssekretär Prof. Frieder Meyer-Krahmer bei der Eröffnung der Konferenz "klimazwei". Bei der Konferenz beraten am Dienstag und Mittwoch im Berliner Umweltforum 250 Experten aus Industrie, Forschung und Politik. Ihre zentralen Themen sind Chancen und Risiken des Klimawandels und die damit verbundenen Folgen für Forschung und Innovation.

    Woher das neue Wachstum kommt: Die Hightech-Strategie

    Wichtige Grundlage hierbei sind die Ergebnisse des Förderschwerpunkts "klimazwei". In 40 Projekten haben Forscher in engem Verbund mit der Wirtschaft erste beispielhafte Lösungen für zahlreiche Sektoren erarbeitet - von der Landwirtschaft über industrielle Produktionsprozesse bis hin zur Logistik. Dazu gehören eine bessere Wärmeisolierung von Glasdächern im Gartenbau, die Kohlendioxid-Minderung bei der Eisenerzeugung oder das klimaorientierte Management beim Pakettransport.

    Konkret entwickelte beispielsweise das Projekt SAFE (www.safe-projekt.de) Lösungen, um vor drohenden Gefahren, zum Beispiel extremen Wetterereignissen, rechtzeitig zu informieren und kurzfristige Schutzmaßnahmen zu ermöglichen. Die Idee: Maßgeschneiderte Informationen können Leben retten, Eigentum schützen, Produktionen sichern oder Energie einsparen. Unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik wurden mit mehreren Industriepartnern neuartige Unwettersensoren entwickelt und mit bestehenden Wetterstationen vernetzt. Dadurch werden neben der genauen, schnellen und zielgerichteten Warnung von Betroffenen auch automatische Systeme mit einbezogen.

    Mit der im Jahr 2006 gestarteten Maßnahme "klimazwei" bestätigte das BMBF die internationale Vorreiterrolle Deutschlands bei Forschung und Entwicklung zum Klimawandel. Die Förderung umfasste in der Laufzeit von 2006 bis 2009 insgesamt 38 Millionen Euro. Im Rahmen der zweitägigen Konferenz wird auch diskutiert werden, welche zukünftigen Handlungsschwerpunkte sich für Klimaschutz und Anpassung abzeichnen und wo sich die deutsche Industrie eine gute Ausgangslage erarbeitet hat.

    Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.klimazwei.de.


    Weitere Informationen:

    http://www.bmbf.de/press/2554.php


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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