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20.05.2009 11:28

"Nur im Deutschen ließ es sich präzise träumen" - Lesung von Maria Bodrožic

Dr. Monica Fröhlich Dezernat Kommunikation
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

    Maria Bodrožic präsentiert Auszüge aus ihrem poetischen Bericht "Sterne erben, Sterne färben. Meine Ankunft in Wörtern"

    Die Autorin Marica Bodrožic ist mit zehn Jahren aus ihrer ersten Sprache gefallen: 1983 folgte sie ihren Eltern aus Dalmatien nach Deutschland, wo sie bis heute lebt. Über ihre "Ankunft in Wörtern" hat sie in der Edition Suhrkamp 2007 einen poetischen Bericht vorgelegt, aus dem sie am Mittwoch, 27. Mai, um 20 Uhr im Gebäude An der Universität 7, Hörsaal 105, lesen wird. In "Sterne erben, Sterne färben. Meine Ankunft in Wörtern" beschreibt Marica Bodrožic, wie die deutsche Sprache ihr zu einem Terrain des Wissens und des Fragens, aber auch des Träumens wurde. "Nur im Deutschen ließ es sich präzise träumen", heißt es dort.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "Literatur an der Universität" statt. Sie wird organisiert von Prof. Dr. Helmut Glück, Professur für Deutsche Sprachwissenschaft/Deutsch als Fremdsprache, Prof. Dr. Friedhelm Marx, Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, und dem Bamberger Germanistenclub. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

    Zur Person und zum Werk:
    Marica Bodrožic, geboren 1973 in Svib (Kroatien), studierte Kulturanthropologie, Psychoanalyse und Slawistik in Frankfurt am Main. Nach längeren Aufenthalten in Paris und Zürich lebt sie als freie Schriftstellerin, Kritikerin und Regisseurin in Berlin. Bereits in ihren Romanen "Der Spieler der ersten Stunde" (2005) und in ihrem Erzählband "Der Windsammler" (2007) hat sie eine eigenwillige, poetische, kraftvolle Sprache gefunden. Traum und Wirklichkeit, Erinnerung und Zukunft sind verwoben in ihren Texten, das "Schaltwerk der Bilder" ist wunderschön und manchmal erschreckend. Fremdes und Eigenes werden zu einem dritten Raum, den zu betreten sich für jeden lohnen wird, der das Unbekannte nicht flieht. Also "hinein in die Welt, in der die Namen und Wörter atmen dürfen, ohne eine Begründung dafür haben zu müssen, ohne Rechtfertigung und auch ohne eine Absicht"!

    Kontakt:
    Prof. Dr. Friedhelm Marx, Universität Bamberg, Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Tel. 0951/863-2119, E-Mail: friedhelm.marx@uni-bamberg.de
    Prof. Dr. Helmut Glück, Universität Bamberg, Professur für Deutsche Sprachwissenschaft/Deutsch als Fremdsprache, Tel. 0951/863 2135, E-Mail: helmut.glueck@uni-bamberg.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Sprache / Literatur
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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