Aus Anlass des 150. Todestages des Universalgelehrten Alexander von Humboldt lädt die Hochschule Harz am Dienstag, den 2. Juni 2009, um 19:30 Uhr, zu einer Akademischen Feststunde in die Bibliothek im Gebäude der ehemaligen Papierfabrik auf den Wernigeröder Campus ein. Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann wird eine Würdigung des großen Wissenschaftlers Alexander v. Humboldt vornehmen und dabei auch der Frage nachgehen, wie zeitgemäß dessen Vorstellungen für die Hochschulen heute noch sind. Anschließend wird der Maler und Schriftsteller Prof. Karl Oppermann aus dem noch unveröffentlichten dritten Teil seiner 'Erinnerungen' lesen. Im Nachgang besteht Gelegenheit, mit den Vortragenden sowie Gästen bei einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
Prof. Karl Oppermann ist der Hochschule nicht nur durch bemerkenswerte Ausstellungen und Lesungen eng verbunden, sondern insbesondere durch die "Stiftung Karl Oppermann", die Ende letzten Jahres unter großem öffentlichem Interesse an der Hochschule eingerichtet wurde und in dieser Form einzigartig ist. Die vier großformatigen Öl-Gemälde "Die Aussteiger", "Die Einsteiger", "Imagenes de la Rambla" und "Boat-people" handeln von Selbsterfahrung, Aufbruch und Glückssuche, aber auch von Flucht, Vertreibung und dem Kampf ums Überleben. Sie werden dauerhaft in der Wernigeröder Hochschul-Bibliothek präsentiert und bilden nun auch das passende Ambiente für den Humboldt-Festakt.
Dazu Rektor Willingmann: "Das Humboldt'sche Bildungsideal als Einheit von Forschung und Lehre und einer Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden gehört seit nahezu 200 Jahren zu den Eckpfeilern der akademischen Ausbildung in Deutschland. Nicht erst seit Beginn des Bologna-Prozesses vor rund zehn Jahren wird allerdings befürchtet, dass damit der Abschied von den Humboldt'schen Vorstellungen eingeleitet sei. Dieser Frage wollen wir nachgehen - und mit diesem Festakt zugleich einmal mehr auch den kulturellen wie wissenschaftlichen Anspruch der Hochschule Harz verdeutlichen."
Karl Oppermann, 1930 in Wernigerode geboren, war von 1971 bis 1996 Professor für freie Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 1996 arbeitet er in Ateliers in Barcelona und Veckenstedt im Harz. Der Mensch steht im Mittelpunkt seines beachtlichen Werks. Sein Name verbindet sich mit zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Westeuropa und Lateinamerika sowie mehreren Buchveröffentlichungen. Im Jahre 2003 wurde Professor Karl Oppermann der Kunstpreis der Stadt Wernigerode verliehen. Aktuell widmet er sich besonders engagiert der künstlerischen Nachwuchsförderung und begeistert unter anderem beim Kinderatelier Harz e.V. schon die Jüngsten für Kunst und Malerei.
Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann (l.) und Künstler Prof. Karl Oppermann bei einer Vernis ...
Akademische Feststunde in der Wernigeröder Hochschul-Bibliothek
Humboldt im Harz?!
Aus Anlass des 150. Todestages des Universalgelehrten Alexander von Humboldt lädt die Hochschule Harz am Dienstag, den 2. Juni 2009, um 19:30 Uhr, zu einer Akademischen Feststunde in die Bibliothek im Gebäude der ehemaligen Papierfabrik auf den Wernigeröder Campus ein. Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann wird eine Würdigung des großen Wissenschaftlers, Naturforschers und Geografen Alexander von Humboldt vornehmen. Anschließend wird der Maler und Schriftsteller Prof. Karl Oppermann aus dem noch unveröffentlichten dritten Teil seiner 'Erinnerungen' lesen. Im Anschluss besteht Gelegenheit, mit den Vortragenden sowie Gästen bei einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
Prof. Karl Oppermann ist der Hochschule nicht nur durch bemerkenswerte Ausstellungen und Lesungen eng verbunden, sondern insbesondere durch die "Stiftung Karl Oppermann", die Ende letzten Jahres unter großem öffentlichem Interesse an der Hochschule eingerichtet wurde und in dieser Form einzigartig ist. Die vier großformatigen Öl-Gemälde "Die Aussteiger", "Die Einsteiger", "Imagenes de la Rambla" und "Boat-people" handeln von Selbsterfahrung, Aufbruch und Glückssuche, aber auch von Flucht, Vertreibung und dem Kampf ums Überleben. Sie werden dauerhaft in der Wernigeröder Hochschul-Bibliothek präsentiert und bilden nun auch das passende Ambiente für den Humboldt-Festakt.
Rektor Willingmann: "In ihrer thematischen Breite, dem polyglotten Hintergrund sowie der Empathie für fremde Kulturen und Menschen im Werk Oppermanns finden sich bemerkenswerte Parallelen zum Wirken Alexanders von Humboldt. Daher runden wir diesen Festakt mit einer Lesung Oppermanns, musikalischer Begleitung sowie einer kleinen Überraschung ab. Und natürlich möchten wir so einmal mehr auch den kulturellen Anspruch der Hochschule Harz verdeutlichen."
Karl Oppermann, 1930 in Wernigerode geboren, war von 1971 bis 1996 Professor für freie Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 1996 arbeitet er in Ateliers in Barcelona und Veckenstedt im Harz. Der Mensch im Mittelpunkt seines beachtlichen Werks. Sein Name verbindet sich mit zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Westeuropa und Lateinamerika sowie mehreren Buchveröffentlichungen. Im Jahre 2003 wurde Professor Karl Oppermann der Kunstpreis der Stadt Wernigerode verliehen. Aktuell widmet er sich besonders engagiert der künstlerischen Nachwuchsförderung und begeistert unter anderem beim Kinderatelier Harz e.V. schon die Jüngsten für Kunst und Malerei.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Pressetermine
Deutsch

Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann (l.) und Künstler Prof. Karl Oppermann bei einer Vernis ...
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