Erfolg für niedersächsische Forschung
Bei der gemeinsamen Bund-Länder-Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen ist Niedersachsen erneut erfolgreich.
HANNOVER. Bei der gemeinsamen Bund-Länder-Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen ist Niedersachsen erneut erfolgreich.
Der Wissenschaftsrat hat am (heutigen) Freitag in Saarbrücken insgesamt 19 Hochschul-Bauvorhaben aus 9 Ländern zur Förderung empfohlen. Darunter sind zwei niedersächsische Vorhaben der Universitäten Braunschweig und Hannover mit einem Gesamtvolumen von rund 79 Millionen Euro. Diesen Forschungsbauten wird damit eine herausragende wissenschaftliche Qualität und nationale Bedeutung bescheinigt.
"Die Empfehlungen des höchsten wissenschaftlichen Beratungsgremiums in Deutschland bestärken uns in unseren Schwerpunktsetzungen und honorieren, dass wir frühzeitig gezielt in zukunftsorientierte Technologien investiert haben", sagte dazu der Niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratmann.
Bei den zur Förderung empfohlenen Forschungsbauten handelt es sich um das Niedersächsische Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik (NFF) am Standort Forschungsflughafen Braunschweig und den Hochleistungsrechner HLRN an der Leibniz Universität Hannover.
Mit dem Niedersächsischen Zentrum für Fahrzeugtechnik entsteht eine Kooperationsplattform für die gemeinsame Forschung von Industrie und Wissenschaft. Im NFF widmen sich künftig sieben Institute gemeinsam dem "Metropolitan Car", dem Auto für die Großstädte der Zukunft.
Für den Bau erhält die Technische Universität Braunschweig 48,9 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich jeweils zur Hälfte der Bund und das Land Niedersachsen.
Das leistungsfähige Rechnersystem HLRN-II wird gemeinsam vom Regionalen Rechenzentrum für Niedersachsen der Universität Hannover (RRZN) und vom Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik (ZIB) in Berlin betrieben. Auftraggeber ist der Nortddeutsche Rechnerverbund der Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. In der für Ende dieses Jahres geplanten zweiten Ausbaustufe wird der Supercomputer die Leistung des Vorgängersystems um das 60-fache übersteigen. Die mögliche Spitzenleistung beträgt dann 312 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Der Hauptspeicher ist mit einer Kapazität von 90 Terabyte ausgestattet - das entspricht etwa dem 25.000-fachen eines modernen High-End-PCs.
Die Kosten betragen rund 30 Millionen Euro, die sich die beteiligten Bundesländer und der Bund teilen.
Der Wissenschaftsrat folgt damit einer Empfehlung seines Ausschusses für Forschungsbauten vom 23. April. Auf Basis dieser Empfehlung entscheidet in Kürze die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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