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04.06.2009 12:47

Düstere Supernova erhellt Gammablitze

Michael Frewin Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

    Ungewöhnliche Sternexplosion könnte ein Rätsel um kosmische Strahlungsausbrüche lösen

    Sterne mit mehr als acht Sonnenmassen enden gewöhnlich in gewaltigen Explosionen: als Supernovae, die in kurzer Zeit mehr Energie freisetzen als die Sonne während ihrer gesamten Lebensspanne von zehn Milliarden Jahren; dabei strahlen sie so hell wie Milliarden von Sternen. Es geht aber auch weniger spektakulär. "Düstere" Supernovae sind 100-mal energieärmer und sehr viel lichtschwächer. Jetzt haben Forscher der Queen's-Universität in Belfast, des Italienischen Nationalinstituts für Astrophysik und des Max-Planck-Instituts für Astrophysik zum ersten Mal eine solche Supernova entdeckt, deren Spektrum obendrein keinerlei Spuren von Wasserstoff aufweist - und damit möglicherweise das Rätsel um bestimmte kosmische Gammablitze gelöst. (Nature, 4. Juni 2009)


    Weitere Informationen:

    http://goto.mpg.de/mpg/pri/20090602/


    Bilder

    Abb.: Als Prototyp einer neuen Supernova-Art hat sich SN 2008ha (Pfeil) entpuppt. Die Sternexplosion fand in einer 67 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie statt. Das Foto entstand am 2,2-Meter-Teleskop der Max-Planck-Gesellschaft auf dem Calar Alto.
    Abb.: Als Prototyp einer neuen Supernova-Art hat sich SN 2008ha (Pfeil) entpuppt. Die Sternexplosion ...
    Quelle: Bild: Stefan Taubenberger


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

    Abb.: Als Prototyp einer neuen Supernova-Art hat sich SN 2008ha (Pfeil) entpuppt. Die Sternexplosion fand in einer 67 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie statt. Das Foto entstand am 2,2-Meter-Teleskop der Max-Planck-Gesellschaft auf dem Calar Alto.


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