Mit dem Studienpreis Holzwerkstoffforschung 2009 wurden Melanie Horbens aus Dresden und Christian Harke aus Braunschweig ausgezeichnet. Der mit insgesamt 2000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen des vom Fraunhofer-Instituts für Holzforschung WKI und dem Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) veranstalteten Innovationsworkshops zur Interzum am 12. Mai in Köln verliehen. Stifter dieses Preises ist der Förderverein Holzwerkstoff- und Holzleimforschung e.V. in Gießen.
Bereits zum vierten Mal wurden damit herausragende Diplomarbeiten prämiert, die sich mit der Herstellung, Anwendung und den Eigenschaften von Holzwerkstoffen und Holzleimen beschäftigen. Das Preiskomitee, das mit Vertretern der forschenden Holzwerkstoffindustrie und Wissenschaft besetzt war, zeichnete die Arbeit von Diplom-Ingenieurin Melanie Horbens aus dem Studiengang Holz- und Faserwerkstofftechnik der Technischen Universität Dresden zu "Orientierenden Untersuchungen zum Einsatz von Holzfasern in Holz-Polymer-Verbundwerkstoffen" aus. Ziel der Diplomarbeit von Frau Horbens war die Entwicklung eines Holz-Polymer-Verbundwerkstoffs mit definierten Eigenschaften unter Berücksichtigung wesentlicher Einflussfaktoren. Frau Horbens untersuchte Verbundwerkstoffe, die auf Basis von Polypropylen (PP) und von Polylactid (PLA) hergestellt wurden, hinsichtlich der mechanisch-physikalischen Eigenschaften. Die Ergebnisse der Arbeit liefern wichtige Grundlagen für eine weitergehende Optimierung von Verbundwerkstoffen auf Basis von Holz-Refinerfasern. Damit werden auch die Voraussetzungen geschaffen, um neue Anwendungsgebiete und Absatzmärkte für Holz-Refinerfasern zu erschließen.
Diplom-Bioingenieur Christian Harke wurde für seine Arbeit "Herstellung von extraleichten Flachpressspanplatten unter Einsatz von Holzspänen mit optimierter Spangeometrie im Technikumsmaßstab" ausgezeichnet. Diese entstand am Institut für Partikeltechnik der Technischen Universität Braunschweig. Ziel der Diplomarbeit von Herrn Harke war die Herstellung leichter Spanplatten durch eine Optimierung der Spangeometrie unter Berücksichtigung verschiedener Holzarten und Pressprogramme.
Die von Herrn Harke erzielten Ergebnisse liefern einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Wirkung von Spangeometrie, Holzartenwahl und technischen Parametern auf die Herstellung leichter Spanplatten und sind insofern von hoher Relevanz für die Spanplattenindustrie.
Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Holzwerkstoff- und Holzleimforschung ist Ziel des Studienpreises, der von Hubertus Flötotto als Vorsitzendem des Fördervereins Holzwerkstoff- und Holzleimforschung e.V. und Professor Rainer Marutzky, Leiter des Fraunhofer WKI überreicht wurde.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Tier / Land / Forst, Werkstoffwissenschaften
regional
Wettbewerbe / Auszeichnungen, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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