Bonn, 08.06.2009. Mit der Gründung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) ist die neurowissenschaftliche Forschung auch Bonn entscheidend gestärkt worden. Das Forschungszentrum caesar stellt dem DZNE u.a. Laborflächen zur Verfügung. Hier werden zügig gemeinsame Forschungsprojekte beginnen, die sich mit dem Verständnis der Grundlagen neurodegenerativer Erkrankungen befassen.
Im Rahmen der Vortragsreihe caesarium spricht der Gründungsdirektor des DZNE, Prof. Pierluigi Nicotera M.D., Ph.D., am Donnerstag, den 18. Juni 2009, 19.00 Uhr,zum Thema
"Fading Memories - Ageing and Neurodegeneration".
Die Verlängerung der Lebenserwartung führt zu einer wachsenden Häufung von altersbedingten Erkrankungen. Die Weltgesundheitsorganisation sagt voraus, dass 2040 die neurodegenerativen Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in der westlichen Welt sein werden - nach Herzerkrankungen und noch vor Krebs. Zurzeit gibt es keine Therapie für diese Krankheiten und der Grund, warum sie bei einigen Personen auftreten, bei anderen jedoch nicht, ist nicht bekannt.
Prof. Nicotera wird einen Überblick über die aktuellen Theorien des Alterns und neurodegenerativer Prozesse geben. Er wird die zukünftige Forschung und die Entwicklung von Therapien für diese Krankheiten beleuchten.
Prof. Pierluigi Nicotera ist Arzt und Biomediziner. Er hat in Italien, Schweden, Deutschland und Großbritannien geforscht und gelehrt. Zuletzt war er Direktor der Abteilung "Toxikologie" beim britischen "Medical Research Council". Seit April diesen Jahres ist er Wissenschaftlicher Vorstand und Gründungsdirektor des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen(DZNE) in Bonn.
Das caesarium findet statt im Hörsaal des Forschungszentrums caesar, Ludwig-Erhard-Allee 2, 53175 Bonn. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Stiftung caesar
Die Stiftung caesar ist assoziiert mit der Max-Planck-Gesellschaft und betreibt in Bonn ein Zentrum für neurowissenschaftliche Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt nach den Exzellenzkriterien der Max-Planck-Gesellschaft.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Gesellschaft, Medizin
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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