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08.06.2009 15:39

Nichtverausgabte Studienbeiträge werden für langfristige zentrale Projekte verwendet

Dipl.-Soz.Wiss. Birgit Geile-Hänßel Presse- und Informationsstelle
Fachhochschule Südwestfalen

    Präsidium reagiert auf Ministeriumsaufforderung, die zeitnahe Verwendung sicherzustellen

    Auch aus Sicht der Fachhochschule Südwestfalen sind Studienbeiträge dazu da, Studium und Lehre zu verbessern. In diesem Punkt ist sich FH-Präsident Prof. Dr. Claus Schuster mit Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart einig. Was die zeitliche Schiene zur Verwendung dieser Mittel angeht, hätte sich Schuster ein wenig mehr Hochschulautonomie und einen längeren Planungszeitraum für Projekte gewünscht.

    Die Fachhochschule Südwestfalen erhebt seit 2006 pro Semester Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro von den Vollzeit- und 350 Euro von den Verbundstudierenden. Vom Ministerium wurde die Hochschule jetzt aufgefordert, ihren Bericht zur Verwendung der Studienbeiträge nachzubessern. Der Grund: Die Fachhochschule hat erst 6,5 Mio. Euro von den insgesamt seit 2006 vereinnahmten rund 10 Mio. Euro verausgabt.

    "Wir haben in der Tat in den Jahren 2006 bis 2008 mehr Gelder vereinnahmt als wir verausgabt haben", berichtet Schuster. "Von den Studienbeiträgen wurden bereits eine Vielzahl von Maßnahmen realisiert, wie die Einstellung von Personal für zusätzliche Übungen und Praktika in Kleingruppen, die Erweiterung der Öffnungszeiten in der Bibliothek, Tutorienprogramme oder die Verbesserung der Laborausstattung. Es gibt aus unserer Sicht aber auch eine Reihe von sinnvollen Projekten zur Verbesserung von Studium und Lehre, die einen größeren Finanzierungsbedarf besitzen. Aus diesem Grunde haben wir nicht die kompletten Einnahmen zum Ende des jeweiligen akademischen Jahres wieder verausgabt, sondern für die Umsetzung dieser Projekte zurückgelegt".

    Zu diesen Projekten zählen eine Stipendienstiftung für die Studierenden der Fachhochschule, die bauliche Erweiterung der Bibliothek oder die Etablierung neuer studierendenzentrierter Lehr- und Lernformen, wie sie bereits an ausländischen Hochschulen mit Erfolg praktiziert werden. Auch die Qualitätssicherung in der Lehre soll personell ausgebaut und institutionalisiert werden.

    Die Studierenden der Fachhochschule Südwestfalen sind von Beginn an in die Planung und Umsetzung der Maßnahmen aus Studienbeitragsmitteln einbezogen worden. Dementsprechend wird die Politik des Präsidiums auch voll mitgetragen. "Wir begrüßen es, dass an der Fachhochschule Südwestfalen die Studienbeiträge nicht ausschließlich kurzfristig verausgabt wurden, sondern ein Teil der Gelder auch zurückgelegt wurde. Denn uns ist es wichtig, dass die Studienbeiträge langfristig für sinnvolle und notwendige Projekte ausgegeben werden, also für Projekte, die ansonsten nur unzureichend oder gar nicht zu realisieren sind", unterstützt Andreas Harnacke, Student des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen/Maschinenbau und Vorsitzender der Fachschaft Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften das Präsidium.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Studium und Lehre
    Deutsch


     

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