Welche vorteilhaften neuen Eigenschaften erhalten Biosensoren und Biochips durch die Einbeziehung der Nanotechnologie? Diese Frage steht im Mittelpunkt des 2. BioHyTec Workshops "Biologie trifft Nanotechnologie" am 11. Juni 2009 ab 16.00 Uhr an der Technischen Fachhochschule Wildau (Haus 13 / Hofsaal). Veranstalter ist das "Netzwerk Biohybride Technologien in Berlin und Brandenburg" (BioHyTec), zu dem auch die TFH Wildau gehört. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Wissenschaftler der TFH Wildau, des Max-Bergmann-Zentrums für Biomaterialien, Dresden, des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam, und der Fachhochschule Kaiserslautern werden über ihre neuesten Erkenntnisse bei der Modifikation von biologischen Oberflächen mittels Nanopartikeln referieren. Die Nano(bio)technologie ermöglicht es zum Beispiel, technische Oberflächen mit Biomolekülen bzw. ganzen Zellen zu kombinieren. Daraus entstehen unter anderem neue Messwerkzeuge für die moderne Bioanalytik. Darüber hinaus eignen sich nano- und mikrotechnologische Verfahren zur Herstellung biotechnologischer Mikroreaktoren und kompletter "Minilaboratorien" auf einem Chip.
Erstmals erwähnt wurde das Konzept der Nanotechnologie 1959 von dem Physiker und späteren Nobelpreisträger Richard Phillips Feynman in seinem Vortrag "There's Plenty of Room at the Bottom". Heute - fünfzig Jahre später - hat diese Technologie in vielen technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen Einzug gehalten. BioHyTec engagiert sich für einen Brückenschlag zwischen der biotechnologischen Forschung und der Bioindustrie. Im Mittelpunkt stehen die Schaffung eines regionalen Forschungsclusters und die Ausbildung von Fachkräften für biohybride Technologien in der Bioanalytik.
http://www.tfh-wildau.de
http://www.biohytec.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Informationstechnik, Medizin, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
Deutsch

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