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16.06.2009 15:21

Gebirge auf dem Bildschirm - Geowissenschaftler der Universität Potsdam arbeiten mit Erdölunternehmen Exxon Mobil zusammen

Sylvia Prietz Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit
Universität Potsdam

    Ein Team, bestehend aus rund zehn Geowissenschaftlern und Studierenden von der Universität Potsdam, legt jetzt erste Ergebnisse des 2008 begonnenen Projektes "Controls on Fluid Flow in Carbonates (FC)2" vor. Dabei werden dreidimensionale Modelle geologischer Körper, beispielsweise Korallenriffe, hergestellt. Dieses genaue objektorientierte numerische Modell wird gebraucht, um das Fließen von Erdöl in einem porösen geologischen Objekt im Untergrund zu simulieren. Der weltweit agierende Erdölkonzern Exxon Mobil wandte sich an die von Prof. Dr. Maria Mutti geleitete Arbeitsgruppe "Exogene Dynamik/Sedimentologie" und weitere international anerkannte Wissenschaftler, um dieses interdisziplinäre Vorhaben zu realisieren. Diese Forschungsallianz nutzt ein Kooperationsmodell, das bisher nur in der Pharmaindustrie Anwendung fand. Vor Ort, in Marokko und in den Dolomiten, messen die Potsdamer Geowissenschaftler unter anderem versteinerte Korallenriffe aus, um so ihre Dimensionen zu erfassen. Die dabei gewonnenen Informationen werden am Bildschirm dreidimensional sichtbar gemacht und bearbeitet, um ein numerisches Modell geologischer Eigenschaften zu erstellen. Da die geologischen Körper Öl speichern, liefern die Wissenschaftler dem Erdölkonzern mit ihren Ergebnissen wichtige Informationen über Struktur, Mengen und Umfänge von Erdölvorkommen und Lagerstätten, die der Optimierung der Ressourcen dienen. An dem Projekt sind außer den Potsdamer Geowissenschaftlern Forscher aus Bochum, Amsterdam, Barcelona, London und Bristol beteiligt.
    Der Erdölkonzern fördert das Projekt mit 220.000 Euro und weiteren Mitteln für Praktika, Exkursionen, Reisen und Workshops, zunächst für insgesamt drei Jahre.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Anfragen und Interviews steht Ihnen Prof. Dr. Maria Mutti aus dem Institut für Geowissenschaften der Universität Potsdam telefonisch unter 0331/977-5812, E-Mail: mmutti@geo.uni-potsdam.de zur Verfügung. Bei ihr ist auch Fotomaterial erhältlich.

    Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2009/pm137_09.htm im Internet abrufbar.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geowissenschaften
    überregional
    Kooperationen
    Deutsch


     

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