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23.06.2009 10:35

Europaweit einzigartiges Demenzforschungszentrum mit Sitz an der Universität Bonn nimmt seine Arbeit auf

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    International renommierte Forscher - 600 Mitarbeiter - 66 Mio. Euro Budget

    Das "Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen" (DZNE) in Bonn ist am heutigen Dienstag offiziell eröffnet worden. Der Gründungsdirektor, Professor Pierluigi Nicotera (zuvor Medical Research Center, Leicester), hat seine Arbeit bereits im März aufgenommen. Das Institut ist damit arbeitsfähig. Das DZNE hat ein jährliches Budget von rund 66 Millionen Euro und soll auf rund 600 Mitarbeiter anwachsen, darunter viele international renommierte Spitzenforscherinnen und -forscher. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart sagte: "Die Neugründung eines Forschungszentrums dieser Größenordnung sucht in den letzten zwei Jahrzehnten ihres Gleichen. Wir sind sehr stolz, dass Nordrhein-Westfalen als Standort ausgewählt wurden."

    Mit der Aufnahme des Demenzforschungszentrums in die größte deutsche Forschungsgemeinschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, gibt es in Nordrhein-Westfalen neben dem Forschungszentrum Jülich und dem Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt nun drei Helmholtz-Zentren. 90 Prozent der Kosten des DZNE werden vom Bund getragen. Das Land Nordrhein-Westfalen steuert einen zehnprozentigen Anteil an den laufenden Kosten des Zentrums sowie die Kosten für einen Neubau zu.

    Im Zentrum der Forschung stehen Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson. Die Wissenschaftler am Hauptsitz in Bonn und den bundesweit sechs Partnerinstituten arbeiten an neuen Möglichkeiten der Früherkennung, Prävention und Diagnostik ebenso wie an wirksamen Therapien und der optimalen Pflege und Versorgung der Patienten. Die Neuro- und Alternsforschung in und um Bonn besitzt seit Langem internationale Strahlkraft. Zu den herausragenden Adressen gehören in Bonn die Stiftung caesar unter dem Dach der Max-Planck-Gesellschaft, das Universitätsklinikum sowie das Biomedizinforschungsinstitut "Life & Brain". Mit dem Forschungszentrum Jülich, den beiden Max-Planck-Instituten für Biologie des Alterns und für Neurologische Forschung in Köln sowie dem Exzellenzcluster für Alternsforschung an der Universität in Köln liegen weitere hochkarätige Forschungseinrichtungen in unmittelbarer Nähe des europaweit einzigartigen Forschungszentrums für Neurodegenerative Erkrankungen.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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