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23.06.2009 11:35

DFG-Heisenberg-Professur für Göttinger Kardiologen

Stefan Weller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsmedizin Göttingen - Georg-August-Universität

    Prof. Dr. Lars S. Maier vom Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen erhält besondere Förderung für herausragende Nachwuchswissenschafler durch Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

    (umg) Prof. Dr. Lars S. Maier, Abteilung Kardiologie und Pneumologie, Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen, hat im Mai 2009 den Ruf auf die W2-Heisenberg-Professur für "Kardiovaskuläre experimentelle Elektrophysiologie und Bildgebung" erhalten und angenommen. Die Heisenberg-Professur wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zunächst für drei Jahre mit rund 300.000 Euro gefördert. Das Förderprogramm ermöglicht es dem Kardiologen und Forscher aus der Abteilung Kardiologie und Pneumologie (Direktor Prof. Dr. Gerd Hasenfuß), sich auf eine wissenschaftliche Leitungsposition vorzubereiten.

    Im Rahmen seiner Professur wird sich Professor Maier besonders mit den Mechanismen bestimmter Proteine im Herzen beschäftigen, die zur Vergrößerung des Herzmuskels (Hypertrophie), zu Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und zu Herzrhythmusstörungen führen können. Durch die Forschungsarbeit sollen neuartige, klinisch therapeutische Ansätze aufgezeigt werden, die in der Behandlung von kardialer Hypertrophie, Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen vielversprechend erscheinen. Ein besonderes Interesse liegt dabei in der Untersuchung des kardialen Natrium-Kanals. Mit Hilfe einer neuen Medikamentengruppe, kann dieser Kanal in bestimmter Weise beeinflusst werden. "Möglicherweise sind dadurch gestörte Herzfunktionen und Herzrhythmusstörungen für eine größere Patientengruppe behandelbar", sagt Prof. Maier.

    Das Heisenberg-Programm
    Nachwuchswissenschaftler mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen können sich für das Programm bewerben, wenn sie zudem alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllen. Ziel des Heisenberg-Programms ist es, Fortschritte in der Forschung sowie das Nachwuchspotential für die Wissenschaft zu fördern. Die Förderung ist längstens auf fünf Jahre begrenzt. Im Anschluss an eine positive Begutachtung kann der Kandidat an der jeweiligen Hochschule seine Tätigkeit als Hochschulprofessor fortführen.

    Weitere Informationen zum DFG-Heisenberg-Programm:
    http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/nachwuchsfoerderung/heisenberg/index.html

    WEITERE INFORMATIONEN
    Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
    Abt. Kardiologie und Pneumologie - Herzzentrum Göttingen
    Prof. Dr. Lars S. Maier, Telefon 0551 / 39-9481
    lmaier@med.uni-goettingen.de


    Bilder

    Prof. Dr. Lars Maier
    Prof. Dr. Lars Maier
    Quelle: Foto: umg/hzg


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Personalia, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

    Prof. Dr. Lars Maier


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