Die Mitglieder des Beirates, dem Vertreter aus der Wirtschaft, von Verbänden und Kammern sowie der Hochschule Zittau/Görlitz angehören, kamen kürzlich zu ihrer zweiten turnusmäßigen Beratung zusammen. In seiner Begrüßung verwies Magnifizenz Professor Rainer Hampel darauf, dass die neue Interpretation des Akronyms KIA - als KOOPERATIVES STUDIUM MIT INTEGRIERTER AUSBILDUNG - auf die deutliche Erweiterung des Profils, weit über den ursprünglichen Ingenieurbereich hinaus, hinweise.
Der Rektor berief mit Torsten Köhler den designierten Geschäftsführer Bildung der IHK Dresden in den Beirat. Der in den wohlverdienten Ruhestand eintretende Amtsvorgänger - Dr. Werner Mankel - hat die Entwicklung der KIA seit ihren Anfängen 1997 stets fördernd begleitet.
Dr. Wolfgang Menzel - KIA-Beauftragter des Rektors - zeichnete in seinen Ausführungen die erfolgreiche Entwicklung der KIA im zurückliegenden Zeitraum nach. Es sei gelungen, durch die wesentliche Erweiterung der Palette der angebotenen Studiengänge, die Formulierung neuer Produkte (KIA+ und KIApro) und Abläufe sowohl neue Berufsfelder zu erschließen, als auch neuen Zielgruppen (Mittelschulabsolventen, Facharbeitern, Meistern und Technikern) Chancen zu eröffnen. Die Zahl der sich daraus ergebenden Varianten (Studiengänge und -richtungen, -abläufe, -abschlüsse) habe bereits eine beachtliche Größe erreicht, so dass inzwischen auch für kleinere Zielgruppen individuelle und passgenaue Bildungsangebote formuliert werden könnten. Durch umfangreiche organisatorische Maßnahmen würde für die Qualitätssicherung und für bildungsökonomisch leistbare Prozesse Sorge getragen. Die Ausschreibung des sächsischen Wirtschaftsministeriums zur "Unterstützung sächsischer KMU bei der Ausbildung von Fach- und Führungskräftenachwuchs in kooperativen Studiengängen" habe diese Überlegungen zum quantitativen und qualitativen Wachstum an der Hochschule Zittau/Görlitz unterstützt.
Professor Friedrich Albrecht - Prorektor Bildung der Hochschule - verdeutlichte die Unumkehrbarkeit des Bologna-Prozesses. Die Hochschule plane deshalb, die KIA-Studiengänge zeitnah einer Cluster-Akkreditierung zu unterziehen, so dass bis zum Herbst 2010 mit entsprechenden Ergebnissen zu rechnen sei.
Nach ausführlicher Beratung sprachen sich die Mitglieder des Beirates für die Markteinführung von KIA+ (Zielgruppe: Mittelschulabsolventen) und KIApro (Zielgruppe: Facharbeiter, Meister und Techniker) aus und empfahlen die IHK Dresden auf Grund ihrer langjährigen Erfahrungen für die Übernahme einer Leitfunktion in allen Fragen des Kammerabschlusses im Rahmen von kooperativen Studiengängen.
Die Hochschule Zittau/Görlitz bietet folgende Studiengänge im kooperativen Studium mit integrierter Ausbildung an:
- Bauingenieurwesen
- Chemie
- Elektrotechnik
- Energie- und Umwelttechnik
- Informatik
- Maschinenbau
- Mechatronik
- Ökologie und Umweltschutz.
http://www.kia-studium.de - detailliertere Informationen zum KIA-Studium
http://www.hs-zigr.de - detaillierte Informationen zur Hochschule
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Chemie, Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Maschinenbau
überregional
Kooperationen, Studium und Lehre
Deutsch

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