Die Romanistische Literaturwissenschaft der Universität Erfurt organisiert am Forschungszentrum Gotha am 3. Juli 2009 einen interdisziplinären Workshop, der sich der Frage nach dem Verhältnis von Welt und Fiktion widmet. Medien- und Literaturwissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen und Ländern diskutieren auf Schloss Friedenstein Beiträge, deren historische Spannbreite von der Frühen Neuzeit bis in der Gegenwartskultur reicht.
"Von der sagenhaften Insel Thule am Rand der Welt bis hin zu den letzten angeblichen 'weißen' Flecken auf der Landkarte, vom sprichwörtlichen 'Nabel der Welt' bis zur Vorstellung, Wirtschafts-, Finanz- oder Kulturhochburgen würden die Geschicke unserer Welt bestimmen: Wir nehmen 'Welt' nicht einfach als etwas physisch Gegebenes wahr, sondern schaffen uns ein Bild von ihrer Gestalt mit ihren Zentren und Rändern", so Professor Dr. Jörg Dünne, der den Workshop organisiert hat. Dies geschehe durch spezielle, historisch wandelbare Kulturtechniken und Medien. "Eine besonders wichtige dieser Techniken im Medium der Schrift ist, so kann man vermuten, die literarische Fiktion".
Der Workshop ist Teil eines Forschungsschwerpunktes zu kulturwissenschaftlicher Raumforschung in der neu besetzten Romanistischen Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt. Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema sind geplant.
Die Veranstaltung, die um 11 Uhr beginnt, ist öffentlich und kostenlos. Gäste sind im Konferenzraum (im Ostflügel des Schlosses, Zugang über den Eingang der Forschungsbibliothek Gotha) herzlich willkommen.
http://www.uni-erfurt.de/forschungszentrum-gotha/
http://http//www.dispositio.de/?q=node/163
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Sprache / Literatur
überregional
Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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