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30.03.2001 15:01

Personalien der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

Christa Möller Stabsstelle Kommunikation
Medizinische Hochschule Hannover

    Zeitraum: Februar und März 2001
    Berufungen, Ernennungen, Habilitationen, Umhabilitationen, Wahlen, Emeritierungen, Ehrungen, Auszeichungen

    Berufungen
    Dr. rer. nat. Andreas Kispert, Max-Planck-Institut für Immunbiologie, Freiburg, hat den Ruf auf die C3-Schwerpunktprofessur für Molekulare Embryologie der Vertebraten an der MHH angenommen.

    Professor Dr. med. Wielant Machleidt, Abteilung Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der MHH, hat den Ruf auf die C4-Professur für Psychiatrie an der Universität Graz, Österreich, erhalten.

    Professor Dr. med. Tim Pohlemann, Abteilung Unfallchirurgie der MHH, hat den Ruf auf die C4-Professur für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie an den Universitätskliniken des Saarlandes in Homburg/Saar angenommen.

    Privatdozent Dr. med. Hans Udo Schneider, Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie der MHH, hat den Ruf auf die C3-Schwerpunktprofessur für Neurokognition in der Psychiatrie an der MHH angenommen.

    Privatdozent Dr. med. Matthias Schönermark, The Boston Consulting Group, Hamburg, hat den Ruf auf die C3-Schwerpunktprofessur für Gesundheitsmanagement/Gesundheitssystemforschung an der MHH angenommen.

    Ernennungen
    - zum C3-Professor:
    Dr. rer. nat. Andreas Kispert, Abteilung Molekularbiologie der MHH,

    Privatdozent Dr. med. Hans Udo Schneider, Abteilung Klinische Psychiatrie und Psycho-therapie der MHH,

    Privatdozent Dr. med. Matthias Schönermark, Abteilung Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der MHH;

    - zum Außerplanmäßigen Professor:
    Privatdozent Dr. rer. nat. Ralf Hass, Arbeitsgemeinschaft Biochemie und Tumorbiologie im Zentrum Frauenheilkunde der MHH,

    Privatdozent Dr. med. Stefan Jost, Theresienklinik, Bad Krozingen;

    - zum Oberassistenten:
    Privatdozent Dr. med. Klaus Böker, Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie der MHH;

    - zur Wissenschaftlichen Assistentin/zum Wissenschaftlichen Assistenten:
    Dr. med. Michael N. Göke, Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie der MHH,

    Dr. med. Kirsten de Groot, Abteilung Nephrologie der MHH,
    Dr. med. Matthias Hundt, Abteilung Klinische Immunologie der MHH.

    Habilitationen

    Die Venia legendi erhielten:
    Dr. med. Matthias Eder, Abteilung Hämatologie und Onkologie der MHH, für das Fachgebiet Innere Medizin,

    Dr. med. Reinhard Werner Fremerey, Abteilung Unfallchirurgie der MHH, für das Fachgebiet Unfallchirurgie,

    Dr. med. Jörn Heine, Abteilung Anästhesiologie, speziell Schmerztherapie der MHH, für das Fachgebiet Anästhesiologie,
    Dr. med. Karsten Jaeger, Abteilung Anästhesiologie, speziell Schmerztherapie der MHH, für das Fachgebiet Anästhesiologie,
    Dr. rer. nat. Theresia Kraft, Abteilung Molekular- und Zellphysiologie der MHH, für das Fachgebiet Physiologie.

    Umhabilitationen

    Es habilitierten sich um:
    Privatdozentin Dr. med. Cornelia Hardt, Abteilung Humangenetik der MHH, von der Universität Bochum an die MHH für das Fachgebiet Molekulare Medizin,

    Privatdozentin Dr. med. Eva Mischak-Weissinger, Abteilung Hämatologie und Onkologie der MHH, von der Ludwig-Maximilians-Universität, München, an die MHH für das Fachgebiet Experimentelle Hämatologie,

    Privatdozent Dr. med. Axel Piepgras, Neurochirurgische Klinik im Klinikum Hannover Nordstadt, von der Universität Heidelberg an die MHH für das Fachgebiet Neurochirurgie.


    Wahlen
    Zum Chefarzt wurden gewählt:
    Professor Dr. med. Friedrich Degenhardt, Abteilung Geburtshilfe, Perinatologie und allgemeine Gynäkologie der MHH, zum Chefarzt der Frauenklinik am Franziskus-Hospital, Bielefeld,

    Professor Dr. med. Burkhard Wippermann, Abteilung Unfallchirurgie der MHH, zum Chefarzt der Unfallchirurgischen Klinik am Städtischen Krankenhaus Hildesheim.

    Emeritierung
    Professor Dr. med. dent. Joachim Tränkmann, Abteilung Kieferorthopädie der MHH, wurde emeritiert.

    Ehrungen, Auszeichnungen, in Gremien gewählt

    Dr. med. Florian Bosse, Abteilung Medizinische Psychologie der MHH, ist einer der beiden Preisträger des Promotionspreises "Bio-psycho-soziale Medizin", den das Deutsche Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM) gemeinsam mit der Stiftung Psychosomatik und Sozialmedizin, Ascona, Schweiz, vergab. Gewürdigt wurde seine Arbeit mit dem Titel "Zur therapeutischen Nutzung von Plazeboeffekten im Rahmen einer schmerztherapeutischen Behandlung mit Transkutaner Elektrischer Nervenstimulation".

    Dr. med. Ajay Chavan, Abteilung Diagnostische Radiologie I der MHH, wurde das Hans-Meyer-Stipendium der Röntgengesellschaft von Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt e. V. verliehen. Die preisgekrönte Arbeit Dr. Chavans trägt den Titel "Perkutane Behandlung ischämischer Komplikationen der Aortendissektion".

    Dr. med. Michael N. Göke und seine Arbeitsgruppe, Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie der MHH, erhielten von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) den Posterpreis für ihre Arbeit "Regulation des Hepatozyten-Wachstumsfaktors HGF in humanen intestinalen Myofibroblasten".

    Professor Dr. rer. nat. Ralf Hass, Arbeitsgemeinschaft Biochemie und Tumorbiologie im Zentrum Frauenheilkunde der MHH, wurde für zwei Jahre zum Präsidenten der Signal Transduction Society (SDS) gewählt.

    Professor em. Dr. med. Hans Carlo Kallfelz, ehemals Abteilung Kinderheilkunde und Pädiatrische Kardiologie der MHH, wurde erneut zum Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Stiftung für Herzforschung, Frankfurt/Main, gewählt.

    Dr. med. K. Lenhard Rudolph, Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie der MHH, erhielt von der Arbeitsgemeinschaft Gastroenterologische Onkologie (AGO) den Posterpreis "Medizinische Grundlagenforschung". Ferner nahm ihn die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in das Emmy Noether-Programm auf. Er ist der zweite MHH-Wissenschaftler, dem die DFG diese hohe Auszeichnung zuerkannte. Verbunden damit ist eine finanzielle Förderung in Höhe von
    540.800 Mark über einen Zeitraum von zwei Jahren. Sie ermöglicht Dr. Rudolph, eine Nachwuchsgruppe an der Hochschule zu etablieren. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten steht die genetische und funktionelle Charakterisierung der durch so genannte Telomerverkürzungen hervorgerufenen Leberzirrhose. Telomere sind die Endstücke der Chromosomen, die sich während jeder Zellteilung verkürzen. Es ist denkbar, dass hierdurch die Regenerationsfähigkeit während der Alterung und bei chronischen Erkrankungen begrenzt wird. Diese Hypothese soll in dem bewilligten Projekt hinsichtlich der Leberzirrhose getestet werden. Sie ist weltweit die siebthäufigste zum Tode führende Folge einer chronischen Krankheit. Als Therapie bleibt häufig nur die Lebertransplantation. Die jetzt begonnenen Forschungarbeiten haben zum Ziel, neue Behandlungsmöglichkeiten bei der Leberzirrhose zu erschließen.

    Privatdozent Dr. med. Gerhard Schmid-Ott, Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie der MHH, wurde neben einem anderen Wissenschaftler mit dem Hans-Roemer-Preis geehrt, der als bedeutendste Auszeichnung für Forschungsarbeiten im Bereich der Psychosomatik im deutschsprachigen Sprachraum gilt. Das Deutsche Kollegium für Psychosomatische Medizin e. V. würdigte Dr. Schmid-Otts Habilitationsschrift "Das sichtbare und das unsichtbare Stigma -Stigmatisierung bei der Psoriasis vulgaris und bei psychosomatischen Erkrankungen".

    Professor em. Dr. med. Hilmar Stolte, ehemals Arbeitsbereich Experimentelle Nephrologie in der Abteilung Nephrologie der MHH, wurde das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Die Auszeichnung gebühre ihm nicht nur für seine akademische Arbeit in Forschung und Lehre, hieß es in der Laudatio, sondern vor allem auch für seine vielfältigen Bemühungen um den wissenschaftlichen Nachwuchs und den internationalen Technologietransfer auf dem Gebiet der Biomedizin.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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