BTU Professoren König und Baier gemeinsam mit IHP-Kollegen Prof. Langendörfer erfolgreich
Die beiden BTU-Professoren Prof. Dr. Hartmut König (Lehrstuhl Rechnernetze und Kommunikationssysteme) und Prof. Dr. Daniel Baier (Lehrstuhl Marketing) haben zusammen mit ihrem Kollegen mit Prof. Dr. Peter Langendörfer vom IHP Frankfurt/Oder erfolgreich 100.000€ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingeworben, um das Projekt "Sensoren für eine kooperative Netzwerküberwachung" weiter entwickeln zu können. Von 142 beim BMBF für das sog. "ForMAT"-Ausschreibungsverfahren eingereichten Projektskizzen wurden 30 ausgewählt, darunter auch das von BTU und IHP.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Netzsensoren für die Überwachung von Sicherheitsvorgaben in komplexen Netzstrukturen, insbesondere auch in Intranets. Mit Hilfe solcher kooperierender Netzwerk-Sensoren sollen Monitoring-Overlaynetze aufgebaut werden, die frühzeitig Sicherheitsverletzungen erkennen. Der Netzsensor-Ansatz stellt eine komplementäre Entwicklung zu der weitläufig eingesetzten Firewall-Technologie dar. Er ist in der Lage, Angreifer zu erkennen, die den Firewall er-folgreich überwunden haben, beziehungsweise Angriffe, die im Innern des Netzes ausgelöst werden (Insider-Angriffe). Zusammen mit der Firewall-Technologie wird er den Schutz vor Angriffen im Internet wirksam erhöhen. Der Netzsensor-Ansatz ist das Ergebnis der langjährigen Intrusion Detection Forschung am Lehrstuhl Rech¬nernetze und Kom¬munikationssysteme und der Entwicklung effizienter Verschlüsse-lungsverfahren am IHP Frankfurt/Oder. Die Antragsteller sehen in der praktischen Umsetzung der Technologie ein großes Marktpotential.
Hintergrund
Prof. Dr. Hartmut König (Lehrstuhl Rechnernetze und Kommunikationssysteme) und Prof. Dr. Daniel Baier (Lehrstuhl Marketing) waren bereits in der ersten Ausschreibungsrunde des ForMaT- Programms (Forschung für den Markt im Team) mit Ihrem Projekt "Plattform für mobile kollaborative Anwendungen" erfolgreich und erhielten eine Förderung von 1,5 Mio. €. Beim mittlerweile dritten Ausschreibungsverfahren dieses BMBF-Programms konnten sie erneut punkten. Gelingt es ihnen, diese erste Phase erfolgreich zu bestehen, winken in einer zweiten Phase weitere Forschungs-gelder in Höhe von 1,5 Mio. €.
Mit den jetzt bewilligten 100.000 € werden vorrangig drei Mitarbeiterstellen finanziert: zwei technische Mitarbeiter und ein wirtschaftswissenschaftlicher Mitarbeiter. Ihre Aufgabe ist es, ein Potential Screening durchzuführen, um das Marktpotential des Vorhabens auszuloten und die für eine erfolgreiche Produktentwicklung notwendigen Forschungsaufgaben zu präzisieren. Die Ergebnisse dieser Studien bilden die Grundlage für die Beantragung der zweiten Phase im Frühjahr 2010.
Mit dem BMBF-Programm ForMaT (Forschung für den Markt im Team) sollen neue Wege angestoßen werden, um Ideen frühzeitig ein marktfähiges Format zu geben. Die neue Fördermaßnahme soll die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Forschungser-gebnissen aus Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen in den Neuen Ländern erhöhen, indem durch ein Potenzial-Screening sowie den Aufbau von virtu-ellen Innovationslaboren bereits in einer frühen Phase des Technologietransfers FuE-Ansätze durch die spezifischen Markt- und Kundenanforderungen eines Technologiefeldes angeregt und weiterentwickelt werden.
Weitere Informationen: Prof. Dr.-Ing. Hartmut König
Lehrstuhl Rechnernetze und Kommunikationssyste-me, Tel.: 0355/69-2236
Prof. Dr. Daniel Baier
Lehrstuhl für Marketing und Innovationsmanagement
Tel.: 0355 69-2923
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik, Mathematik
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).