Eine Standortbestimmung von Prof. Dr. Christian Illies im Rahmen seiner Antrittsvorlesung
Was die Philosophie ist, beschäftigt sie selbst seit einigen Jahrtausenden. Das ist wunderbar für die Philosophen, denn was kann es für eine Wissenschaft besseres geben, als ihre Probleme selbst zu erzeugen? Die Philosophie kann unbesorgt um ihre Zukunft sein, weil ihr die Fragen nie ausgehen werden. Aber vielleicht ist auch gerade dieser Umstand das große Problem der Philosophie?
In seiner Antrittsvorlesung "'Prophete rechts, Prophete links, das Weltkind in der Mitten' Oder: Zur Aufgabe der Philosophie" wird Prof. Dr. Christian Illies diesen Fragen nachspüren. Die Veranstaltung findet am 8. Juli um 18 Uhr im Gebäude An der Universität 2, Hörsaal 025 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Zur Person
Prof. Dr. Christian Illies studierte Biologie (Diplom), Philosophie und Kunstgeschichte. Nach der Promotion über Kants Ethik in Oxford (Rhodes Scholar) war er Hochschulassistent an der Universität Essen und habilitierte sich an der RWTH Aachen zu Begründungsfragen in der Ethik. Er übernahm Gastprofessuren an der University of Notre Dame (1999) und am ECLA Berlin (2001). Ab 2002 war er Universitätsdozent an der Technischen Universität Eindhoven, 2006 wurde er Professor für Philosophie der Kultur und Technik an der Technischen Universität Delft, seit März 2008 hat er den Lehrstuhl für Philosophie II an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg inne.
Kontakt:
Prof. Dr. Christian Illies
christian.illies@uni-bamberg.de
Tel: 0951-863-1950
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Philosophie / Ethik
regional
Personalia, Studium und Lehre
Deutsch

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